SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Bericht über die internationale Konferenz ‚Prehistoric Human Tracks‘

Die „International Conference on Prehistoric Human Tracks“ fand vom 11. bis 14. Mai 2017 an der Universität Köln und im Neanderthal Museum (Mettmann) statt. Neben 40 geladenen Teilnehmern aus fünf Kontinenten waren gut 30 Besucher aus den verschiedensten gesellschaftlichen Zusammenhängen gekommen. Schirmherr der Konferenz war Prof. Dr. Hermann Parzinger, der in seiner Begrüßungsrede betonte, dass die auf der Konferenz praktizierte Verbindung ganz unterschiedlicher Wissenskulturen modellhaft das vorspiele, was im entstehenden Humboldt-Forum in Berlin, dem er als Gründungsintendant vorsteht, ebenfalls thematisiert werden solle.

Als wissenschaftliche Konferenz konzipiert und damit auf den Wissensaustausch ausgerichtet, bot die Tagung die weltweit erstmalige Gelegenheit, dass sich indigene, akademische und aus der Naturschutzpraxis kommende Experten über denselben Gegenstand austauschen, nämlich den menschlichen Fußabdruck. Dazu wurden, neben konventionellen Vorträgen, auch Kommunikationsformate gewählt, die im akademischen Austausch ungewohnt, bei indigenen Gemeinschaften aber üblicher sind: bei einem „Fireside talk“ saß man im Kreis um ein Feuer herum, bei einem praktischen Workshop standen und saßen alle Teilnehmer um eigens angelegte Spurenfelder herum. Für die anwesenden Wissenschaftler, die hier vor allem beobachteten, waren besonders die abwechselnden Ausführungen und Gespräche untereinander der San aus Namibia, eines Inuit aus Kanada und einer Aborigine aus Australien von höchstem Interesse.

Auf diesen ersten Konferenztag mit seinen unkonventionellen Austauschformaten folgten zwei Tage mit Vorträgen, mehrere davon in Ko-Autorenschaft mit und unter Beteiligung von indigenen Experten. Auf dem letzten Konferenztag am 14. Mai wurde auf einem Workshop zusammen mit den indigenen Experten erarbeitet, auf welche Weise und mit welchen Mitteln diese in ihren heimischen Gemeinschaften vom Verlauf und dem Zweck der Konferenz berichten möchten. Dieser Workshop erbrachte einen klaren Auftrag an zwei Autorinnen, die an der Fertigstellung dieses sogenannten „Community Report“ arbeiten. In erster Linie ist dieser Bericht darauf ausgelegt, dass die Fährtenexperten ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse im Kontext der Tagung illustrieren können. Bestandteile, die aber darüber hinausgehen und das allgemeinere Wissen zu Spuren und zum Spüren betreffen, sollen so verfasst sein, dass sie als allgemeingültiges Anschauungsmaterial dienen und somit unabhängig vom Kontext der Tagung genutzt werden können.

Das Medienecho war äußerst umfangreich mit Berichten in überregionalen Zeitungen wie DIE ZEIT (eine ganze Seite), Generalanzeiger, Frankfurter Rundschau, die Welt, Süddeutsche sowie in zahlreichen Regionalzeitungen, basierend auf einer ausführlichen dpa-Meldung. Zahlreiche Radiostationen (WDR 1, 2, 3 und 5, WDR Cosmo, SWR 3 und 5, DLF, D-Radio Kultur, D-Radio Wissen u.a.) und Fernsehsender (WDR Aktuelle Stunde, Sat1-West) berichteten oder sendeten Interviews (z.T. live). Auf diese Weise wurden vollkommen unterschiedliche Interessengruppen angesprochen und damit das Thema in einer ungewöhnlichen Breite in die Öffentlichkeit getragen. Besonders bestärkend für die Veranstalter war hierbei, dass in der Tat in allen  Berichten die Gleichwertigkeit verschiedener Wissenskulturen deutlich gemacht wurde, dass also tiefgründiges Expertenwissen nicht nur in einem bestimmten, zumal westlichen Kulturzusammenhang entstehen kann. Und dass das Wissen anderer Kulturen auch für die westliche Wissenschaft bereichernd sein kann.

Die Ergiebigkeit des Austauschs zwischen den Experten verschiedener Provenienz und mit der Öffentlichkeit bedeutete für alle Beteiligten, dass diese Konferenz kein einmaliges Ereignis bleiben dürfe.

Mit den besten Grüßen, Andreas Pastoors & Tilman Lenssen-Erz

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Die letzten Neanderthaler in Zentralspanien: die Erforschung des archäologischen Fundplatzes ‚Abrigo del Molino‘ (Segovia)

Der archäologische Fundplatz “Abrigo del Molino” wurde 2012 entdeckt und wird seitdem im Rahmen des multidisziplinären Forschungsprojektes “Primeros Pobladores de Segovia” (Die ersten Siedler Segovias) erforscht, welches die Landesregierung in Castilla und León finanziert. Abrigo del Molino liegt im Tal des Eresma-Flusses, einem Nebenfluss des Douro, in der Nähe der Stadt Segovia in Zentralspanien. Es handelt sich um einen Felsvorsprung, der im Fluviokarst entstand und komplett mit Sediment gefüllt war. Unglücklicherweise wurden Teile des archäologischen Fundplatzes in den frühen 1980er Jahren durch die Legung von Abwasserrohren zerstört. Daraufhin waren die Sedimente fast 20 Jahre den Umweltbedingungen ausgesetzt, bevor Feuersteinartefakte und Knochenreste dort zum Vorschein kamen.

Seit Juli 2013 haben bereits vier Kampagnen stattgefunden. Die Leiter der Ausgrabungen, David Álvarez-Alonso, María de Andrés-Herrero und Andrés Díez-Herrero, arbeiten eng mit dem Sonderforschungsbereich SFB-806 „Our Way to Europe“ der Universität zu Köln und dem Neanderthal Museum zusammen, z.B. bei der Analyse der Mikromorphologie und der OSL- und Radiokarbondatierungen.

Als die Ausgrabungen begannen, schätzten die Forscher Abrigo del Molino als wichtigen Ort für die lokale Geschichte ein, da es sich um die älteste Besiedlung bei Segovia handelte. Von einem regionalen Standpunkt aus gesehen, ist es der einzige Fundplatz mit guter Stratigraphie in der Gegend nördlich des Iberischen Scheidegebirges. Dort sind bisher nur wenige Freilandfundstellen mit Mousterien-Besiedlungen (mittelpaläolithische Werkzeugkultur des Neanderthalers) bekannt. Heute ist dieser außergewöhnliche Fundplatz dank der neusten Datierungsergebnisse eine der wichtigsten Neanderthalerbesiedlungen der Iberischen Halbinsel und Südwesteuropas. Denn Abrigo del Molino zeigt die jüngste, chronologisch gut eingeordnete Schichtenabfolge mit Hinterlassenschaften des Neanderthalers in Zentralspanien.

Der Zeitpunkt, an dem die letzten Neanderthalerpopulationen von der Iberischen Halbinsel verschwanden, wird in der paläolithischen Archäologie viel diskutiert. Daher sind sorgfältige und genaue Datierungen von Neanderthalerfundplätzen entscheidend für die Frage, ob die Neanderthaler verschwanden, bevor der anatomisch moderne Mensch auf der Iberischen Halbinsel einwanderte, oder ob beide dort zeitglich nebeneinander lebten und sich möglicherweise auch dort vermischten – so wie es bisher nur aus Osteuropa und Westasien anhand von genetischen Untersuchungen nachgewiesen ist.

Basierend auf den neuen Radiokarbondatierungen sind die Schichten im Abrigo del Molino zwischen 42,000 und 44,000 Jahre alt, d.h. es handelt sich hierbei um die jüngste Neanderthalerbesiedlung in Zentraspanien. Das bedeutet einerseits, dass die Neanderthaler noch in Zentralspanien lebten, als anatomisch moderne Menschen zunächst in Nordspanien einwanderten – die ältesten Spuren des modernen Menschen stammen aus der Höhle El Castillo in Kantabrien. Andererseits zeigt es auch, dass die Neanderthaler in Zentralspanien früher verschwanden als im Süden der Halbinsel. Die letzten Spuren des Mousterien datieren in den südspanischen und portugiesischen Fundstellen Cueva Antón, Gruta da Oliveira und Foz do Enxarique auf zwischen 35,000 und 37,000 Jahre.

María de Andrés-Herrero

(aus dem Englischen übersetzt von Viviane Bolin)

2 Millionen Jahre Migration

Die Verbindung eines Forschungsprojektes mit einem Ausstellungsprojekt ist immer noch ein seltener Glücksfall in der deutschen Forschungslandschaft. „2 Millionen Jahre Migration“ ist aus einer solchen Verbindung entstanden. Der Sonderforschungsbereich 806 „Our Way to Europe“ startete im Jahr 2009 an der Universität Köln in Kooperation mit der RWTH Aachen, der Universität Bonn und dem Neanderthal Museum. An dem interdisziplinären Großprojekt beteiligen sich etwa 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geowissenschaften und der Prähistorischen Archäologie (www.sfb806.uni-koeln.de). Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (www.dfg.de). Die Ausgangsfragen waren klar umrissen: Auf welchen Wegen kam der anatomisch moderne Mensch nach Europa, welche Ursachen können erkannt werden und wie verlief der Ausbreitungsprozess?

Im Jahr 2015 wurde, ausgelöst durch die politischen Diskussionen in Europa, im SFB 806 der Entschluss gefasst, eine Brücke zu schlagen zwischen Eiszeit und Moderne. Die Ausgangskarte des SFB 806 aus dem Jahr 2009 und die Karte aktueller Migrationswege machten ohne Erklärung deutlich, wie nah sich prähistorische Forschung und Moderne sind. Diese Erkenntnis sollte in einer Ausstellung im Neanderthal Museum an die breite Öffentlichkeit vermittelt werden. Weitere wissenschaftliche Kooperationspartner konnten mit dem ROCEEH Projekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (www.roceeh.net) und dem Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena (www.shh.mpg.de) gewonnen werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Stiftung Mercator (www.stiftung-mercator.de) erklärten sich bereit, die Ausstellung zu fördern. Am 12. Mai 2017 wird sie nun eröffnet und soll nach dem Start im Neanderthal Museum als Wanderausstellung durch den deutschsprachigen Raum touren.

Ziel der Ausstellung ist, die durch die aktuelle politische Situation „emotionalisierten“ Besucher in der Ausstellung mit Forschungsergebnissen und Fragestellungen aus der menschlichen Entwicklungsgeschichte zu konfrontieren. Die verwendeten Begriffe sind Besuchern vertraut, der damit verbundene archäologische Kontext ist ihnen aber weitestgehend neu. Dieser starke Perspektivwechsel soll es Besuchern erlauben, einen distanzierten Standpunkt einzunehmen, der nicht von Tagesaktualität geprägt ist, sondern eher von der Suche nach wissenschaftlicher Erkenntnis.

Die Ausstellung vermittelt drei zentrale Botschaften:

• Migration und Menschwerdung sind untrennbar miteinander verbunden.
• Menschen haben sich seit 2 Millionen Jahren ständig an veränderte Lebensbedingungen und soziale Zusammenhänge angepasst.
• Geoarchäologische Forschung kann einen wertvollen Beitrag zum Verständnis menschlichen Verhaltens leisten.

Vier Meilensteine prähistorischer Migrationsereignisse werden präsentiert: Der erste Auszug des Menschen aus Afrika von etwa 2 Millionen Jahren; die Auswanderung des modernen Menschen vor etwa 100.000 Jahren aus Afrika; die Einwanderung von Bauern und Viehzüchtern aus dem Vorderen Orient nach Europa und die Einwanderung von Pferdezüchtern und Händlern aus den westasiatischen Steppen nach Mitteleuropa zu Beginn der Metallzeiten.

Interviews mit modernen Migranten schlagen einen Bogen zu den Motiven und Erfahrungen aktueller Migration.

Für mich ist es eine besondere Erfahrung auf beiden Seiten agieren zu dürfen: als Forscher im SFB 806 und als Museumsdirektor bei der Konzeption und Realisierung der Ausstellung.

Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Internationale Konferenz zu prähistorischen Fußspuren

Vom 11. bis 14. Mai 2017 findet in Köln und Mettmann die weltweit erste internationale Konferenz statt, in der prähistorische Fußspuren im Mittelpunkt stehen. Diskutiert werden sollen neue Ansätze zur Analyse dieser spektakulären Funde. Eingeladen sind Archäologen, Paläoanthropologen und Kuratoren aus aller Welt, die mit prähistorischen Fußspuren auf die eine oder andere Weise zu tun haben. Dieser Kreis von traditionellen Forschern wird durch indigene Fährtenleser aus Namibia, Australien und Malaysia erweitert. Indigene Fährtenleser besitzen Fähigkeiten des Lesens von Spuren, die in der modernen Welt verloren gegangen sind. Zusammen mit weiteren, nicht indigenen Fährtenlesern soll es zu einem Austausch von Methoden beim Lesen von Fußspuren kommen.

Die Konferenz besteht aus drei Einheiten: Tag eins ist den Methoden der indigenen Fährtenleser gewidmet. Hierzu wird das freiläufige Gelände der Forschungsstelle Afrika an der Universität zu Köln genutzt. An den beiden folgenden Tagen werden die geladenen Forscher ihre Projekte und ihre Analysemethoden im Neanderthal Museum vorstellen. Am letzten Tag wird dann in einem kleineren Kreis mit den indigenen Fährtenlesern darüber diskutiert, welche medialen Objekte entwickelt werden sollen, mit denen sie ihren Gemeinschaften über die Konferenz berichten können. Neben dieser Berichterstattung soll ein Buch zu den Inhalten und Ergebnissen der Konferenz Ende 2018 erscheinen.

Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Gründungsintendant des Humboldt Forums) und findet in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission statt.

Möglich wird die Konferenz vor allem durch die großzügige Unterstützung der VolkswagenStiftung und GoAide-Stiftung.

Weitere Informationen zum Inhalt und Hintergrund der Konferenz ist unter www.tracking-in-caves.org zu finden.

Mit besten Grüßen, Andreas Pastoors & Tilman Lenssen-Erz

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Hasta la vista, Neanderthal Museum!

Am 1. Januar 2015 habe ich angefangen, als Wissenschaftler im Neanderthal Museum zu arbeiten. Heute, fast zwei Jahre später, schreibe ich diese Zeilen aus Spanien, nur wenige Wochen, nachdem ich meine Arbeit dort beendet und Deutschland wieder verlassen habe. Nun ist der Moment für einen Rückblick auf meine Zeit im Neandertal gekommen.

Als ich das erste Mal darüber nachdachte, mich für eine Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahme zu bewerben – einer angesehenen und stark umworbenen Förderung durch die Exekutivagentur für die Forschung (REA) – suchte ich nach einer aktiven und fundierten europäischen Forschungsgruppe im Bereich der paläolithischen Archäologie und Geowissenschaften. Nachdem ich einige Möglichkeiten mit meinen Professoren und Kollegen in Spanien besprochen hatte, beschloss ich im Frühjahr 2013, Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger (Direktor des Neanderthal Museums) zu kontaktieren. Prof. Weniger erforscht seit Langem die Vorgeschichte der Iberischen Halbinsel. Zudem koordiniert er seit einigen Jahren das C-Projekt des Sonderforschungsbereiches SFB-806 „Our Way to Europe“ an der Universität zu Köln, in dem die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt im westlichen Mittelmeergebiet während des Spätpleistozäns untersucht wird. Seine Arbeit einerseits als Direktor des Neanderthal Museums und andererseits als Dozent an der Universität zu Köln machten ihn für mich zu einem interessanten Partner für eine Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahme. Seine sehr positive und freundliche Reaktion auf meinen Vorschlag, gemeinsam die Bevölkerungsdynamiken im Zentrum der Iberischen Halbinsel während des Spätpleistozäns zu erforschen – einem bisher eher spärlich untersuchtem Thema – überraschte mich nicht. Er war sehr interessiert an diesem Projekt.

Wir entwickelten zusammen einen Antrag mit dem Titel ‘Testing Population Hiatuses in the Late Pleistocene of Central Iberia: a geoarchaeological approach’. Im März 2014 erhielten wir die positive Rückmeldung, dass unser Antrag für eine Förderung ausgewählt worden war. So begann mein zweijähriges Projekt am Neanderthal Museum.

Dr. Manuel Alcaraz-Castaño and Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger (c) Rheinische Post. Photo. D. Janicki

Das Ziel war die geoarchäologische Untersuchung von drei ausgewählten Fundplätzen im Zentrum der Iberischen Halbinsel (nördliches Gebiet der Guadalajara Provinz). Es handelt sich um die mittelpaläolithischen Siedlungsplätze Los Casares und Peña Cabra und dem jungpaläolithischen Siedlungsplatz Peña Capón. Zusammen bilden diese Orte eine exzellente Möglichkeit, die Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umgebung zu untersuchen und die zurzeit führenden Modelle zur Populationsdynamik in diesem Gebiet Iberiens zu testen. Wir wollten in Erfahrung bringen, ob Zentraliberien während des Jungpaläolithikums fast komplett unbevölkert gewesen war (wie bisher in der Forschung vermutet) und wie bzw. wann der Neanderthaler aus dieser Region verschwand – ein Thema, dass zurzeit heftig diskutiert wird.

Solch ambitioniertes Projekt benötigt die Teilnahme einer großen Anzahl an Wissenschaftlern aus den verschiedensten Bereichen der Vorgeschichtlichen Archäologie und der Geowissenschaften. Zusätzlich zu Prof. Weniger und mir, gehörten u.a. folgende Wissenschaftler zu unserer Forschungsgruppe: Martin Kehl und Nicole Klasen (Geographie, Universität zu Köln), Javier Alcolea-González und Rodrigo de Balbín-Behrmann (Archäologie, Universität Alcalá), José Yravedra (Zooarchäologie, Complutense Universität Madrid), José Antonio López-Sáez (Pollenanalyse, CSIC Spanish National Research Council), Raquel Piqué (Holzkohleanalyse, Universität Barcelona), Javier Baena-Preysler und Felipe Cuartero (Archäologie, Autonome Universität Madrid), Gloria Cuenca-Bescós (Paläontologie, Universität Zaragoza). In Zusammenarbeit mit dem Team des Neanderthal Museums waren besonders Viviane Bolin, María de Andrés-Herrero, Andreas Pastoors und Eva Roggatz wertvolle Kollegen.

An den drei genannten Siedlungsplätzen führten wir mehrere Untersuchungen durch

A) Untersuchungen zur Entstehung der Erdschichten und Fundplatzes (Mikromorphologie, Sedimentologie, Taphonomie)

B) Chronometrische Analysen der menschlichen Besiedlungsperiode (14C-, OSL- und U/Th- Datierungen).

C) Analyse der Klima- und Umweltverhältnisse des Gebietes während der untersuchten Periode (Pollen-, Phytolith(Nahrungsreste)-, Mikrofauna- und Sedimentanalysen).

D) Untersuchung der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung, und Untersuchung des wirtschaftlichen und sozialen Verhaltens der Gruppen (z.B. Technologie der Steinwerkzeuge und Zooarchäologie).

Wir führten an allen drei Fundplätzen Ausgrabungen durch. Eine Zusammenfassung der Kampagnen können sie hier nachlesen (Blogbeitrag 02. August 2016, Blogbeitrag 29.07.2015). Zudem wurden 2015 und 2016 die oben aufgezählten Analysen in den Laboren der unterschiedlichen Universitäten in Deutschland und Spanien ausgeführt. Obwohl einige Analysen noch im Gange sind, können wir bereits wichtige Resultate festhalten:

  1. Die Untersuchung der archäologischen Schichten durch mikromorphologische Analysen zeigt, dass die drei Fundplätze „in-situ“ (d.h. ungestört) in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben sind.
  2. Die chronometrischen Analysen (14C-, OSL- und U/Th-Datierungen) an den drei Fundplätzen waren bei einem großen Teil der Proben erfolgreich. So können wir wichtige Besiedlungen von Neanderthalern und modernen Menschen im Zentrum der Iberischen Halbinsel vor ca. 90,000 – 20,000 Jahren vor heute nachweisen.
  3. Nachweise von Pollen, Holzkohle und Kleinsäugerknochen liefern wichtige Hinweise auf die Klima- und Umweltbedingungen dieser Gegend, denn sie sind wichtige Indikatoren für ökologische Rückzugsräume. In unserem Fall können wir menschliche Besiedlungen nicht nur während kalter und trockener Klimaphasen nachweisen, sondern auch während warmer Perioden.
  4. Die Untersuchungen der Steinwerkzeug-Technologie und der durch Tierknochen nachgewiesenen Tierarten geben Hinweise auf interessante Überlebensstrategien, wie z.B. die Gewinnung von Mikro-Levallois Spitzen in feinmechanischer Ausführung in Peña Cabra, die Nutzung der tieferen Höhlenbereiche für bestimmte Aktivitäten des Neanderthalers in Los Casares oder die spezialisierte Quarzproduktion während der prä-Solutréen Perioden in Peña Capón.

Einige dieser Ergebnisse haben wir auf verschiedenen internationalen Konferenzen vorgestellt, z.B. auf der European Society for the Study of Human Evolution (ESHE) in London im September 2015 und in Alcalá de Henares im September 2016) und auf der Tagung der Hugo Obermaier-Gesellschaft für Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit in Heidenheim im April 2015.

Dr. Manuel Alcaraz-Castaño präsentiert sein Poster auf der Tagung der Hugo Obermaier Gesellschaft im April 2015 in Heidenheim

Meine Beiträge an all diesen Konferenzen und die Ausgrabungs-Kampagnen und die darauffolgenden Analysen wurden von dem Marie-Skłodowska-Curie-Projekt, dem SFB-806 und dem Neanderthal Museum finanziert. Obwohl einige Ergebnisse noch ausstehen und bisher nur vorläufige Artikel und Präsentationen verfasst und gezeigt werden konnten, leistet unser Projekt bereits einen relevanten Beitrag für die Erforschung der spätpleistozänen Populationsdynamik in Zentraliberien.

Neben meiner wissenschaftlichen Arbeit habe ich wertvolle Erfahrungen durch die Teilnahme bei verschiedenen Veranstaltungen im Neanderthal Museum sammeln können, wie z.B. das Museumsfest im August 2015. Und am Tag der Forschung im November 2016 konnte ich den Museumsbesuchern meine Forschung vorstellen und mit ihnen über meine Ergebnisse diskutieren.

Dr. Manuel Alcaraz-Castaño beim Museumsfest 2015

Mein Aufenthalt am Neanderthal Museum war sehr angenehm und bereichernd. Das Team ist sehr freundlich und hilfsbereit und hat mich in seiner Mitte aufgenommen, so dass ich mich von Anfang an zugehörig fühlte. Ich wohnte mit meiner Familie während dieser zwei Jahre im nahen Erkrath-Hochdahl, dem „Fundort des Neanderthalers“. Dort hatte ich ebenfalls eine wunderbare Zeit. Heute wissen wir, dass die Neanderthaler eine hochentwickelte Kultur besaßen und dem modernen Menschen biologisch und kulturell sehr ähnlich waren. Dass ich an einem solchen Ort leben und arbeiten durfte, an dem diese Menschenart erstmals definiert und nach dem sie benannt worden ist, macht mich glücklich. Und ich kann mit gutem Grund behaupten, dass die Menschen in diesem Tal – damals wie heute – wirklich toll sind.

Herzlichen Dank an alle und bis bald!

Manuel Alcaraz-Castaño

(übersetzt aus dem Englischen von Viviane Bolin)

Hey! Alles glänzt, so schön neu – Umbau der Dauerausstellung

Wie aufmerksamen Besuchern durch die „leichten Veränderungen“ im Haus schon aufgefallen sein mag, bauen wir derzeit fleißig um! Zwischen Führungsgruppen und Neanderthalern wandert deswegen auch die ein oder andere Handwerkerin durch das Museum, meistens schwer beladen und/oder sehr beeilt.

Für unsere neuen Elemente werden sehr spezielle Bauteile angeliefert!

Für unsere neuen Elemente werden sehr spezielle Bauteile angeliefert!

In den Büros nebenan tüfteln wir wissenschaftlichen Mitarbeiter an neuen Texten, aktuellen Inhalten und interaktiven Stationen. Seit den letzten Neuerungen im Jahr 2006 hat die archäologische Forschung viel vorangebracht, und das Museum muss auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht werden. Neben der Recherche der Informationen wird auch für frischen Schwung in der Gestaltung gesorgt: Storyboards und Drehbücher werden verfasst, Filme neu animiert, Schädel ins rechte Licht gerückt, tausende Wörter mehrfach kontrollgelesen und alles nebenbei immer wieder ein bisschen verbessert. Eine intensive, aber auch kreative und schöne Arbeit.

Die versammelte Täterschaft: Neanderthal Museum, res-d und Firma Blank bei einem Pressetermin im Stammbusch versammelt

Die versammelte Täterschaft: Neanderthal Museum, res-d und Firma Blank bei einem Pressetermin im Stammbusch

Währendessen bauen Mitarbeiter der Firma Blank neben dem stetig weiterlaufenden Museumsbetrieb geschickt am komplizierten 3D-Puzzle des neuen „Stammbuschs“. Er ist eines der imposantesten neuen Elemente: aus mehr als 300 unterschiedlichen Dreiecken setzt sich die Holzkonstruktion zusammen, auf der bald die neuen Bewohner des Neanderthal Museums stehen werden. Die niederländischen Künstler Adrie und Alfons Kennis gestalteten für uns sechs Homininen, die dem Besucher über einen neuen Audioguide ihre Geschichte erzählen werden. Den Fortschritt der Arbeiten stellen wir dabei immer wieder auf Instagram: https://www.instagram.com/neanderthalmuseum/

Die berühmte "Lucy", rekonstruiert von den Künstlern Kennis & Kennis

Die berühmte „Lucy“, rekonstruiert von den Künstlern Kennis & Kennis

Für den ästhetischen Pep und die bauliche Planung sorgt das Architekturbüro res d aus Köln. Der zusammen gestaltete Rundgang erzählt die Geschichte unserer Menschenfamilie auf einer persönlichen Ebene und ist den Leitfragen des Neanderthal Museums gewidmet:

Woher kommen wir?

Wer sind wir?

Wohin gehen wir?

Neugierig geworden? Am Freitag den 14. Oktober laden wir zur Museumsnacht in unsere modernisierte Dauerausstellung – bei freiem Eintritt können die neuen Elemente von 18:00 bis 00:00 besichtigt und probiert werden!

Liebe Grüße aus der Ausstellungsabteilung von

Anna Riethus

Neanderthaler beim Eichthaler Archäologietag

Die Außenstelle Overath des Landschaftsverband Rheinland (LVR) hatte am Sonntag den 05. Juni 2016 zum Eichthaler Archäologietag geladen und rund 700 interessierte Besucher folgten der Einladung. Bei überraschend gutem Wetter konnten die Gäste Einblick in verschiedene Bereiche der archäologischen Arbeit nehmen z.B. wie Wissenschaftler der Universität zu Köln mit Baumjahrringen Datierungen vornehmen, wie die Archäobotanik Überreste vorgeschichtlicher Pflanzen analysiert oder wie römischer Wandputz rekonstruiert und restauriert wird.

Spannend, vor allem für die „kleinen“ Besucher, waren die vielen Möglichkeiten Archäologie zu erleben. Bei einer „Ausgrabung“ konnte die Rolle des Archäologen ausprobiert werden und handwerkliches Geschick wurde u.a. beim Umgang mit alten Techniken der Textilherstellung unter Beweis gestellt.

Neueste Erkenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen der Forschung vermittelten zahlreiche Vorträge sowie die Informationsstände aktueller archäologischer Grabungsprojekte der Außenstelle Overath.

Die Informationsstände zeigten die große zeitliche Spannweite der aktuellen Projekte der Außenstelle Overath. So waren die aus archäologischer Sicht jüngeren Epochen des Mittelalters und der Römer genauso vertreten wie auch steinzeitliche „Bauern“ und sogar der Neanderthaler.

Das „Neanderthaler-Zeitliche“ Grabungsprojekt Troisdorf-Ravensberg wurde durch die Zusammenarbeit des LVR Außenstelle Overath und dem Neanderthal Museum im August 2015 umgesetzt. Hierbei konnte eine Steinbearbeitungswerkstatt des Neanderthalers archäologisch untersucht werden. Die wissenschaftlichen Analysen sind derzeit jedoch noch nicht abgeschlossen.

Durch die Fundstelle Troisdorf-Ravensberg wird wieder aktiv an einem der ältesten Kapitel der Menschheitsgeschichte im Rheinland geforscht und der Besucher des Eichthaler Archäologietages bekam die Möglichkeit hautnah mit einem Teil der Hinterlassenschaften des Eiszeitjägers in Kontakt zu treten.

Die sehr gute Verpflegung durch traditionelle Grillspezialitäten und kühle Getränke rundeten diesen gelungenen Sonntag ab. Alle beteiligten freuen sich sicherlich schon auf den nächsten Eichthaler Archäologietag.

Liebe Grüße aus dem Neandertal

Henning Hundsdörfer

 

 

Von wegen Bürojob – Ausstellungsaufbau im Museum

Mein Name ist Sophie. Ich habe letztes Jahr mein Abitur mit 17 Jahren absolviert, wollte allerdings aufgrund meines Alters noch nicht sofort anfangen zu studieren. Deshalb habe ich mich beim Neanderthal Museum für ein Praktikum beworben.

In den ersten zwei Wochen meines vierwöchigen Praktikums habe ich beim Aufbau für die Sonderausstellung „DUCKOMENTA – Die Enten kommen zurück“ mitgeholfen.

Dafür musste die alte Ausstellung „Zwerge & Riesen“ natürlich erst abgebaut werden.
Dies bedeutete: viel schrauben, schleppen und Klebereste von den Wänden abkratzen.

Als schließlich alles verstaut und verpackt war kamen auch schon die DUCKOMENTA-Exponate aus Mannheim an. Unzählige Kisten und Boxen in allen Formen und Größen stapelten sich von dem Sonderausstellungsbereich bis ins Auditorium.

Zuerst wurde kontrolliert, ob denn auch alles angekommen und in gutem Zustand ist.
Dann wurden einige Exponate schon einmal in die Ecken verschoben, wo sie nachher stehen sollten.

 

Es gab viel zu tun:

  • manche Vitrinen mussten geputzt und von Ruß befreit werden, wiederum andere wurden schon aufgebaut und ausgerichtet
  • Kabel für Bilder und Banner wurden von den Decken abgehängt
  • Schilder wurden geklebt
  • Gitter mussten abgeschrubbt und in der Dauerausstellung verhangen werden
  • Bilder mussten sowohl an die Gitter, als auch an Drahtseile gehangen werden
  • Hintergründe für die Vitrinenwände wurden beklebt
  • und vieles mehr…

Natürlich haben alle fleißig mitgeholfen. Durch die gute Teamarbeit und das gemeinsame Anpacken konnten wir die Ausstellung sogar noch fast einen kompletten Tag vor der Eröffnung fertigstellen.

Als schließlich alles stand und nur noch Kleinigkeiten zu tun waren, konnte ich kaum fassen wie schnell doch alles vorübergegangen war.

Viele Grüße aus dem Museum

Sophie

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Doch keine eiszeitliche Bilderhöhle in Deutschland

Schade, es wäre so schön gewesen, wenn auch wir in Deutschland eine eiszeitliche Bilderhöhle vorweisen könnten. Die Mäanderhöhle war ein aussichtsreicher Kandidat. Doch nun, nach Abschluss einer Examensarbeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durch Frau Julia Blumenröther, steht fest: die in der Höhle gefundenen Linien sind nicht vom Menschen gemacht worden. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen, an denen das Neanderthal Museum maßgeblich beteiligt war, sind nun veröffentlicht. Unter dem Titel ‚Die Mäanderhöhle – eine altsteinzeitliche Bilderhöhle in Bayern?‚ ist jetzt kürzlich ein Bericht in den Denkmalpflege Informationen (Heft 163) erschienen. Und die Medien haben das Ergebnis interessiert aufgegriffen … SPIEGEL ONLINE.

Mit besten Grüßen, Andreas Pastoors

 

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Tagung in Budapest

Ende März fand erneut die Tagung der Hugo Obermaier-Gesellschaft für Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit in Ungarn statt. Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Gesellschaft und diskutieren die neusten Erkenntnisse im Hinblick auf die Erforschung des Steinzeitmenschen, seiner Umwelt und seiner Kulturen. Dieses Jahr hatte das Archäologische Institut der Eötvös Loránd Universität nach Budapest eingeladen. Der Themenschwerpunkt war das späte Mittel- und frühe Jungpaläolithikum zwischen den Alpen und dem Schwarzen Meer.

An den ersten drei Tagen gab es reichlich Vorträge zu den unterschiedlichsten Fundplätzen und Technokomplexen in Osteuropa. Dabei sind nicht nur die Archäologie, sondern auch andere Disziplinen, wie z.B. die Geologie oder Paläoklimatologie vertreten. Begonnen wurde am Dienstag mit Präsentationen zum Thema Alt- und Mittelpaläolithikum. Nachmittags fand die Posterausstellung statt. Die Forscher stellen hier ihre Fragestellungen oder Analysen auf einem Poster vor. Am zweiten Tag folgten dann die Vorträge zum Themenschwerpunkt und am dritten Tag die Präsentationen zum Jungpaläolithikum und Mesolithikum.

Prof. Dr. Weniger, Dr. Andreas Pastoors, Dr. Yvonne Tafelmaier, Viviane Bolin und Henning Hundsdörfer waren dieses Jahr als Vertreter des Neanderthal Museums auf der Tagung dabei. Dr. Pastoors stellte Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zur Territorienbildung und Landnutzung der Jäger- und Sammlergruppen anhand der jungpaläolithischen Kleinkunstfunde aus Höhlen der französischen Pyrenäen vor. Zusammen mit Dr. Tafelmaier stellten sie ein Poster zum Schwerpunktthema des Sonderforschungsbereiches der Universität zu Köln vor (SFB 806 – Our Way to Europe). Dabei diskutierten sie die theoretischen Rahmenbedingungen einer Kontaktaufnahme zwischen verschiedenen Menschengruppen während der Eiszeit über die Meerenge bei Gibraltar nach Nordafrika. Viviane Bolin stellte auf einem Poster ihre Analysen zur Verbreitung der eiszeitlichen Kunstfundplätze in Spanien vor und Henning Hundsdörfer die Ergebnisse der Ausgrabungen in Troisdorf-Ravensberg (s. Blogbeitrag vom 24.08.2015).

An den letzten beiden Tagen finden gewöhnlich Exkursionen statt. Dieses Jahr besuchten die Tagungsteilnehmer mehrere mittelpaläolithische Fundstellen. Zum einen Vértesszölös und Tata, zwei ausgetrocknete Becken ehemaliger heißer Quellen, die von Neanderthalern aufgrund der optimalen Bedingungen als Siedlungsplatz genutzt wurden. In Tata konnten die Archäologen außerdem ein geologisches Freilichtmuseum besichtigen, dessen Steinformationen und Fossilien bis in das erdgeschichtliche Zeitalter der Trias (250-200 Millionen Jahre) zurückreichen.

Zum anderen kletterte die Gruppe bis zur Jankovich Höhle in Bajót hinauf und genoss den Ausblick auf die weite Ebene. In Paks und Dunaföldvár konnten die Mitglieder der Gesellschaft sich außerdem noch zwei Lössprofile anschauen, die wichtige Sedimentabflogen der Gegend aufzeigen und mit deren Hilfe Aussagen über Auswirkungen regionaler Klimaveränderungen getroffen werden können. Als Abschluss besichtigte die Gruppe noch das römische Kastell Lussonium und ein Dorf mit Grabhügellandschaft aus der Bronze- und Eisenzeit in Százalombatta.

Grüße

Viviane Bolin

PS: Wie immer können die Forschungsreisen der Wissenschaftler des Museums auch auf Twitter live miterlebt werden, sogar ohne Anmeldung!