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SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Die letzten Neanderthaler in Zentralspanien: die Erforschung des archäologischen Fundplatzes ‚Abrigo del Molino‘ (Segovia)

Der archäologische Fundplatz “Abrigo del Molino” wurde 2012 entdeckt und wird seitdem im Rahmen des multidisziplinären Forschungsprojektes “Primeros Pobladores de Segovia” (Die ersten Siedler Segovias) erforscht, welches die Landesregierung in Castilla und León finanziert. Abrigo del Molino liegt im Tal des Eresma-Flusses, einem Nebenfluss des Douro, in der Nähe der Stadt Segovia in Zentralspanien. Es handelt sich um einen Felsvorsprung, der im Fluviokarst entstand und komplett mit Sediment gefüllt war. Unglücklicherweise wurden Teile des archäologischen Fundplatzes in den frühen 1980er Jahren durch die Legung von Abwasserrohren zerstört. Daraufhin waren die Sedimente fast 20 Jahre den Umweltbedingungen ausgesetzt, bevor Feuersteinartefakte und Knochenreste dort zum Vorschein kamen.

Seit Juli 2013 haben bereits vier Kampagnen stattgefunden. Die Leiter der Ausgrabungen, David Álvarez-Alonso, María de Andrés-Herrero und Andrés Díez-Herrero, arbeiten eng mit dem Sonderforschungsbereich SFB-806 „Our Way to Europe“ der Universität zu Köln und dem Neanderthal Museum zusammen, z.B. bei der Analyse der Mikromorphologie und der OSL- und Radiokarbondatierungen.

Als die Ausgrabungen begannen, schätzten die Forscher Abrigo del Molino als wichtigen Ort für die lokale Geschichte ein, da es sich um die älteste Besiedlung bei Segovia handelte. Von einem regionalen Standpunkt aus gesehen, ist es der einzige Fundplatz mit guter Stratigraphie in der Gegend nördlich des Iberischen Scheidegebirges. Dort sind bisher nur wenige Freilandfundstellen mit Mousterien-Besiedlungen (mittelpaläolithische Werkzeugkultur des Neanderthalers) bekannt. Heute ist dieser außergewöhnliche Fundplatz dank der neusten Datierungsergebnisse eine der wichtigsten Neanderthalerbesiedlungen der Iberischen Halbinsel und Südwesteuropas. Denn Abrigo del Molino zeigt die jüngste, chronologisch gut eingeordnete Schichtenabfolge mit Hinterlassenschaften des Neanderthalers in Zentralspanien.

Der Zeitpunkt, an dem die letzten Neanderthalerpopulationen von der Iberischen Halbinsel verschwanden, wird in der paläolithischen Archäologie viel diskutiert. Daher sind sorgfältige und genaue Datierungen von Neanderthalerfundplätzen entscheidend für die Frage, ob die Neanderthaler verschwanden, bevor der anatomisch moderne Mensch auf der Iberischen Halbinsel einwanderte, oder ob beide dort zeitglich nebeneinander lebten und sich möglicherweise auch dort vermischten – so wie es bisher nur aus Osteuropa und Westasien anhand von genetischen Untersuchungen nachgewiesen ist.

Basierend auf den neuen Radiokarbondatierungen sind die Schichten im Abrigo del Molino zwischen 42,000 und 44,000 Jahre alt, d.h. es handelt sich hierbei um die jüngste Neanderthalerbesiedlung in Zentraspanien. Das bedeutet einerseits, dass die Neanderthaler noch in Zentralspanien lebten, als anatomisch moderne Menschen zunächst in Nordspanien einwanderten – die ältesten Spuren des modernen Menschen stammen aus der Höhle El Castillo in Kantabrien. Andererseits zeigt es auch, dass die Neanderthaler in Zentralspanien früher verschwanden als im Süden der Halbinsel. Die letzten Spuren des Mousterien datieren in den südspanischen und portugiesischen Fundstellen Cueva Antón, Gruta da Oliveira und Foz do Enxarique auf zwischen 35,000 und 37,000 Jahre.

María de Andrés-Herrero

(aus dem Englischen übersetzt von Viviane Bolin)

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Tagung in Budapest

Ende März fand erneut die Tagung der Hugo Obermaier-Gesellschaft für Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit in Ungarn statt. Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Gesellschaft und diskutieren die neusten Erkenntnisse im Hinblick auf die Erforschung des Steinzeitmenschen, seiner Umwelt und seiner Kulturen. Dieses Jahr hatte das Archäologische Institut der Eötvös Loránd Universität nach Budapest eingeladen. Der Themenschwerpunkt war das späte Mittel- und frühe Jungpaläolithikum zwischen den Alpen und dem Schwarzen Meer.

An den ersten drei Tagen gab es reichlich Vorträge zu den unterschiedlichsten Fundplätzen und Technokomplexen in Osteuropa. Dabei sind nicht nur die Archäologie, sondern auch andere Disziplinen, wie z.B. die Geologie oder Paläoklimatologie vertreten. Begonnen wurde am Dienstag mit Präsentationen zum Thema Alt- und Mittelpaläolithikum. Nachmittags fand die Posterausstellung statt. Die Forscher stellen hier ihre Fragestellungen oder Analysen auf einem Poster vor. Am zweiten Tag folgten dann die Vorträge zum Themenschwerpunkt und am dritten Tag die Präsentationen zum Jungpaläolithikum und Mesolithikum.

Prof. Dr. Weniger, Dr. Andreas Pastoors, Dr. Yvonne Tafelmaier, Viviane Bolin und Henning Hundsdörfer waren dieses Jahr als Vertreter des Neanderthal Museums auf der Tagung dabei. Dr. Pastoors stellte Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zur Territorienbildung und Landnutzung der Jäger- und Sammlergruppen anhand der jungpaläolithischen Kleinkunstfunde aus Höhlen der französischen Pyrenäen vor. Zusammen mit Dr. Tafelmaier stellten sie ein Poster zum Schwerpunktthema des Sonderforschungsbereiches der Universität zu Köln vor (SFB 806 – Our Way to Europe). Dabei diskutierten sie die theoretischen Rahmenbedingungen einer Kontaktaufnahme zwischen verschiedenen Menschengruppen während der Eiszeit über die Meerenge bei Gibraltar nach Nordafrika. Viviane Bolin stellte auf einem Poster ihre Analysen zur Verbreitung der eiszeitlichen Kunstfundplätze in Spanien vor und Henning Hundsdörfer die Ergebnisse der Ausgrabungen in Troisdorf-Ravensberg (s. Blogbeitrag vom 24.08.2015).

An den letzten beiden Tagen finden gewöhnlich Exkursionen statt. Dieses Jahr besuchten die Tagungsteilnehmer mehrere mittelpaläolithische Fundstellen. Zum einen Vértesszölös und Tata, zwei ausgetrocknete Becken ehemaliger heißer Quellen, die von Neanderthalern aufgrund der optimalen Bedingungen als Siedlungsplatz genutzt wurden. In Tata konnten die Archäologen außerdem ein geologisches Freilichtmuseum besichtigen, dessen Steinformationen und Fossilien bis in das erdgeschichtliche Zeitalter der Trias (250-200 Millionen Jahre) zurückreichen.

Zum anderen kletterte die Gruppe bis zur Jankovich Höhle in Bajót hinauf und genoss den Ausblick auf die weite Ebene. In Paks und Dunaföldvár konnten die Mitglieder der Gesellschaft sich außerdem noch zwei Lössprofile anschauen, die wichtige Sedimentabflogen der Gegend aufzeigen und mit deren Hilfe Aussagen über Auswirkungen regionaler Klimaveränderungen getroffen werden können. Als Abschluss besichtigte die Gruppe noch das römische Kastell Lussonium und ein Dorf mit Grabhügellandschaft aus der Bronze- und Eisenzeit in Százalombatta.

Grüße

Viviane Bolin

PS: Wie immer können die Forschungsreisen der Wissenschaftler des Museums auch auf Twitter live miterlebt werden, sogar ohne Anmeldung!

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Neue archäologische Ausgrabung im Abri Peña Capón (Zentralspanien)

Dr. Manuel Alcaraz-Castaño ist Marie Skłodowska-Curie-Stipendiat mit dem Projekt “Testing population hiatuses in the Late Pleistocene of Central Iberia: a geoarchaeological approach” (s. Blogbeitrag 29. Juli 2015) und arbeitet zurzeit als Wissenschaftler im Neanderthal Museum. Ende letzten Jahres führte er im Nordwesten der Guadalajara Provinz in Zentralspanien, zusammen mit Dr. Javier Alcolea von der Alcalá Universität in Spanien und anderen spanischen Forschern, eine Ausgrabung durch. Das Projekt wird von Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger, dem Direktor des Neanderthal Museums, mitbetreut und von Dr. Martin Kehl aus dem Institut für Geographie der Universität zu Köln unterstützt.

Es handelt sich um die vierte Kampagne einer Serie von Ausgrabungskampagnen an drei spätpleistozänen Fundplätzen in Gualdajara. Neben Peña Capón waren auch die Höhle Los Casares und der Abri Peña Cabra Gegenstand von Ausgrabungen in den Jahren 2014 und 2015.

In Peña Capón ist eine wichtige jungpaläolithische Schichtenabfolge dokumentiert. 1970 wurde dort eine unsystematische Ausgrabung durchgeführt. Unglücklicherweise wurden die Ergebnisse dieser Kampagne nie veröffentlicht. Daher waren die Informationen über diesen Fundplatz seitdem immer unvollständig. Außerdem ist der Zugang zum Fundplatz sehr schwierig, da der Abri im Bereich des Beleña Damm liegt und daher sehr oft überflutet ist. Nach langer Wartezeit waren die Bedingungen im Herbst 2015 besonders günstig, um die lang ersehnte intensive Ausgrabung an diesem Fundplatz durchzuführen.

Die Schichtenabfolge in Peña Capón besitzt keine Parallelen aus dem Hinterland der Iberischen Halbinsel, wo die Fundplätze eher im Magdalénien besiedelt waren. Im Gegenteil, Peña Capón zeigt eine Abfolge von mehreren Besiedlungsschichten aus dem Solutréen, Proto-Solutréen und vielleicht sogar Gravettien. Diese Schichtenabfolge und die sehr gute Erhaltung des archäologischen Materials (bestehend aus Lithik, Fauna und Holzkohle) machen aus Peña Capón eine wichtige Fundstelle, um die Interaktionen des Menschen mit seiner Umwelt und die Populationsdynamiken während des späten Pleniglazials im Hinterland der Iberischen Halbinsel zu erforschen.

Die Ausgrabung in Peña Capón fand vom 19. Oktober bis 16. November 2015 statt. Ähnlich wie beim mittelpläolithischen Fundplatz Peña Cabra war der Zugang zum Abri nur mit einem Boot möglich. Das Ziel der Ausgrabung in Peña Capón war es, bisher fehlende Daten zur Chronologie, Paläoumwelt und moderner Geomorfologie zu sammeln. Daher war diese Kampagne auf die Entschlüsselung der Formationsprozesse des Fundplatzes, auf die Abfolge der menschlichen Besiedlungen in den archäologischen Schichten und die Beziehung zwischen Umweltveränderungen und technologisch-wirtschaftlichem Verhalten der Menschen fokussiert. Um diese Informationen zu erhalten, öffnete das Team einen 6 Quadratmeter großen Schnitt und dokumentierten eine große Anzahl an archäologischen Objekten (hauptsächlich Steinwerkzeuge und Tierknochen). Außerdem wurden Proben für Mikromorphologie, Sedimentologie, Radiokarbondatierung (Holzkohle und Knochen) und Pollenanalysen genommen. All diese Untersuchungen werden im Laufe des Jahres 2016 in verschiedenen Laboren in Deutschland und Spanien, u.a. Neanderthal Museum, Universität zu Köln und Universität Alcalá, untersucht.

Bis dahin!

Manuel Alcaraz-Castaño

(Übersetzt von Viviane Bolin)

 

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Grabungskampagne im September in Málaga

Im Monat September hat ein Team von Wissenschaftlern aus dem Neanderthal Museum und der Universität zu Köln gemeinsam mit spanischen Kollegen der Universität Cadiz (Spanien) ein vierwöchige Ausgrabungskampagne an den paläolithischen Fundplätzen Cueva de Ardales und Sima de Las Palomas in Malaga (Südspanien) durchgeführt (s. Blog vom 27. August 2015).

Das relativ große Team, bestehend aus 6 Spaniern und 6 Deutschen, konnte parallel an beiden Fundstellen ausgraben. Zunächst wurde die Fundstelle Sima de Las Palomas „grabungsfertig“ gemacht (Gestrüpp und Steine entfernen, die erste Oberflächenschicht abgraben und durchsieben). Nachdem die zu grabenden Quadrate ausgemessen und das meiste Oberflächensediment gesiebt war, konnte nun die richtige Ausgrabung losgehen. Der Fundplatz liegt an einem windigen Hang und ist der Sonne und Hitze ab ca. 12.30 Uhr komplett ausgesetzt, weshalb die Grabungsarbeiten schon um 14.00 Uhr endeten und mit der Fundbearbeitung begonnen wurde. Das Ziel dieser Grabung war, den Bereich vor der Felswand des 9m tiefen Erdloches (spanisch: Sima) zu erkunden und herauszufinden, ob und wann die Menschen dort gesiedelt haben. Die große Hoffnung ist es natürlich, mittel- und jungpaläolithische Schichten zu entdecken und dokumentieren. Dem Ziel sind wir ein kleines bisschen näher gekommen, aber in der nächsten Kampagne 2016 werden wir dann noch weiter und tiefer graben, um die Schichten mit Material aus der Steinzeit zu erreichen.

In der Höhle Ardales sahen die Aufgaben ein wenig anders aus. Das Ziel dieser Grabung war die Suche nach den kleinsten Spuren, die der steinzeitliche Besucher auf seinen Erkundungstouren durch die Höhle vielleicht hinterlassen hat. Dafür wurden in einer Zone, in der sich auch Höhlenmalerei befindet, mehrere Quadrate geöffnet und nach den kleinsten Werkzeugen und anderen Artefakten Ausschau gehalten. Auch hier haben wir einen guten Anfang gemacht und die Grabungen werden im November diesen Jahres und auch nächstes Jahr fortgesetzt.

Aber natürlich gibt es nicht nur Arbeit, sondern auch in bisschen Vergnügen. An unseren freien Tagen haben wir bekannte Fundplätze dieser Gegend besucht, wie z.B. die Bilderhöhlen Nerja und La Pileta.

In der letzten Woche sind wir dann auf dem Caminito del Rey, einem bekannten und gerade wieder neueröffneten Klettersteig, gewandert und haben die atemberaubende Landschaft bewundert.

Das Team war während der Kampagne sehr nett in einem Campingplatz in der Nähe des kleinen Dorfes Ardales untergebracht, direkt am Stausee mit seinem blaugrünen Wasser und seiner atemberaubenden Uferlandschaft, und manch einer hat sich nach der Arbeit eine wohlverdiente Abkühlung im See gegönnt.

Die Kommunkation und Zusammenarbeit mit dem spanischen Team lief selbst mit kleineren kleineren Sprachschwierigkeiten einwandfrei ab und wir freuen uns, bald wieder zusammen in Malaga zu arbeiten.

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Bis dahin,

Grüße

 

Viviane Bolin

 

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Internationale Konferenz zur Felsbildkunst

Anfang September fand in Cáceres (Extremadura, Spanien) die 19. International Rock Art Conference IFRAO 2015 statt. Vom 31. August bis zum 04. September trafen sich Spitzenforscher im Bereich der vorgeschichtlichen Fels- und Kleinkunst in der Universität der Kleinstadt und stellten die neusten Forschungsergebnisse aus aller Welt vor.

IFRAO steht als Abkürzung für „International Federation of Rock Art Organizations“. Es handelt sich dabei um einen Verband aus mehreren nationalen und regionalen Organisationen aus dem Bereich der prähistorischen Kunst. Zurzeit sind 52 Organisationen mit 7500 Spezialisten Mitglied der IFRAO. Das Ziel des 1988 gegründeten Bundes ist die Förderung der Studien prähistorischer Kunst und der Kommunikation zwischen den vielen Wissenschaftler und Organisationen, die bisher nur isoliert voneinander gearbeitet hatten und kaum etwas über Forschungen aus anderen Teilen der Welt wussten. Daher ist es bis heute ein Anliegen der IFRAO, Standards in der Methodologie, Terminologie, Ethik und in der Technik der prähistorischen Kunstforschung zu etablieren. Weiterhin kümmert sich der Verband um den Schutz und die Erhaltung der Kunstfundstellen weltweit.

Die neusten Erkenntnisse werden regelmäßig in der Zeitschrift „Rock Art Research“ veröffentlicht und alle paar Jahre wird eine Konferenz organisiert, bei der die Mitglieder der IFRAO und alle Forscher aus dem Bereich der prähistorischen Felskunst sich einfinden und die neusten Erkenntnisse austauschen.

Dieses Jahr also fand die Konferenz in Cáceres statt, einer sehr schönen Stadt mit mittelalterlichem Kern, der seit den 60er Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Vorträge gab es von Montag bis Freitag, mit einer Ausnahme am Mittwoch, an dem mehrere Busse mit sehr neugierigen IFRAO Mitgliedern mehrere Kunstfundplätze in der Gegend auf einer Exkursion besichtigt haben.

Die Vorträge sind nach Sitzungsthemen aufgeteilt und dauern an die 20 Minuten. Danach können 10 Minuten lang Fragen gestellt werden und einzelne Punkte diskutiert werden. Der diesjährige Titel der Konferenz „Symbols in the Landscape: Rock Art and its Context” (Symbole in der Landschaft: Felskunst und ihr Kontext) vereinte über 30 Sitzungen u.a. zu folgenden Themen:

–          Tierdarstellungen in der Felskunst

–          Zeitgemäße Gedanken zur Bedeutung und Funktion der Felskunst: Krise und Perspektiven

–          „Watch your step!“ Füße und Sandalen in der Felskunst

–          Zeichen und Symbole. Felskunst und archäo-anthropologische Forschung

–          Pferde und Reiter in der Felskunst: Ikonografie vom Paläolithikum bis zum Mittelalter

–          Entscheidungen und Debatten: Felskunst als politisches Instrument

–          Existiert paläolithische Fels- und Höhlenkunst auch in Zentraleuropa?

–          Und viele mehr..

Das Neanderthal Museum und seine Wissenschaftler waren mit acht Vorträgen zur Felskunst in Sizilien, Afrika, Zentraleuropa und Deutschland und den gemeinsamen Projekten mit der Universität zu Köln „Tracking in Caves“ und „SFB-806 Our Way To Europe“ sehr präsent vertreten.

Eine der Exkursionen hatte den paläolithischen Freiland-Fundplatz Siega Verde und den mesolithisch/neolithischen Fundplatz Monfragüe zum Ziel. Auf ersterem können am Ufer des Flusses Águeda mehrere Abbildungen von in Schiefergestein gravierten Auerochsen, Hirschen und Pferden besichtigt werden, die auf ca. 20 000 – 13 000 Jahre alt geschätzt werden. Der zweite Fundort befindet sich in einem Nationalpark. Dort können an mehreren Stellen in schwer erreichbaren Felsöffnungen rote und schwarze Malereien aus der Mittel- und Jungsteinzeit bewundert werden.

Der Besuch der Tagung hat uns nicht nur archäologisch, sondern auch historisch begeistert. Neben archäologischen Exkursionen haben die Organisatoren auch Stadtführungen durch Cáceres angeboten. Die Altstadt von Cáceres ist seit sehr langer Zeit nicht mehr baulich verändert worden und man fühlt sich wie durch eine Zeitreise ins Mittelalter zurückversetzt. Ein sehr zu empfehlendes Reiseziel.

Viele Grüße

 

Viviane Bolin

 

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Neue Ausgrabungen in der Höhle Los Casares und unter dem Abri Peña Cabra

Dr. Manuel Alcaraz-Castaño ist Wissenschaftler im Neanderthalmuseum und arbeitet zurzeit an dem Marie Curie Projekt “Testing population hiatuses in the Late Pleistocene of Central Iberia: a geoarchaeological approach” (siehe Blogbeitrag vom 27. Januar 2015). Zusammen mit seinem spanischen Kollegen Dr. Javier Alcolea (Alcalá Universität, Spanien) und weiteren Teammitgliedern hat er kürzlich Ausgrabungen in der nördlichen Guadalajara Provinz in Spanien durchgeführt. Das Projekt wird außerdem von Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger, dem Direktor des Neanderthal Museums, unterstützt und findet in wertvoller Zusammenarbeit mit Dr. Martin Kehl vom Geographischen Institut der Universität zu Köln statt.

Das Team hat dieses Jahr an zwei Orten die Fundschichten des Mittelpaläolithikums ausgegraben: in der Höhle Los Casares und im Abri Peña Cabra.

Die erste Ausgrabung fand in der zweiten Maihälfte in Los Casares statt. Dies war bereits die zweite Kampagne an diesem Ort. Die erste fand bereits letztes Jahr im September statt (siehe Blogbeitrag vom 06. Oktober 2014). In Los Casares befinden sich Besiedlungsschichten aus dem Mousterien und der Kupferzeit, die bereits in den 1960er Jahren von Ignacio Barandiarán, einem bekannten spanischen Archäologen, ausgegraben wurden. Während seiner Kampagne kam der Mittelhandknochen eines Neanderthalers zum Vorschein.

Das Ziel der diesjährigen Kampagne in Los Casares war die Erfassung bisher fehlender Daten, z.B. Informationen zu Chronologie, Paläoökologie und moderner Geomorfologie. Daher lag der Fokus der Nachforschungen auf der Entschlüsselung des Bildungsprozesses der Höhle und ihrer Sedimente, der Chronologie der mittelpaläolithischen Besiedlung und der Beziehung zwischen Umweltveränderungen und Verhalten der Neanderthaler. Dafür hat das Team während dieser Kampagne das Ausgrabungsareal von 2014 vergrößert. So war es in der Lage, genug archäologisches Material (wie z.B. Steinwerkzeuge und Tierknochen) zu bergen, um das technologische und wirtschaftliche Verhalten der Neanderthaler in Los Casares zu erforschen. Weiterhin wurden auch Höhlenablagerungen und Holzkohleproben geborgen, die in naher Zukunft von den Laboren der Universität zu Köln analysiert werden, um an die chronologischen und ökologischen Informationen zu kommen.

Die zweite Ausgrabung fand unter dem Abri Peña Cabra während der ersten Junihälfte dieses Jahres statt. Dies war die erste Kampagne vom Neanderthal Museum und der Alcalá Universität an dieser Fundstelle, die bereits 1996 von Dr. Alcolea und seinen Kollegen gefunden und ausgegraben wurde. Dieser Abri liegt direkt am Fluss Sorbe und beinhaltet eine Ansammlung von Fundschichten aus dem Mousterien. Die Schichten sind von riesigen Felsbrocken bedeckt, die von der Abridecke heruntergefallen sind. Genauso wie der nahe gelegene, jungpaläolithische Fundplatz Peña Capón ist auch Peña Cabra von den ständigen Wasserstandsveränderungen des Flusses betroffen, daher gestaltet sich der Zugang zu dieser Fundstelle schwierig. Das Team musste mit einem Boot anfahren und dann den restlichen Weg zum Fundplatz erklettern. Ein spannendes Abenteuer!

Die Forschungsziele dieser Kampagne waren ähnlich derer in Los Casares. Das Team sammelte Proben für Mikromorfologie, OSL Datierung und Radiokarbondatierung. Die Dichte der archäologischen Funde war sehr hoch an diesem Fundplatz und daher erwartet das Team mit Spannung die sicherlich interessanten Ergebnisse der Laboranalysen, die zurzeit durchgeführt werden.

Liebe Grüße

Manuel Alcaraz-Castaño

(Übersetzt aus dem Englischen von Viviane Bolin)

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Quarzitforschung – von Spanien bis ins Neandertal

Mit Steinwerkzeugen haben Menschen sich verteidigt, sie haben gejagt und andere Werkzeuge produziert; sie nutzten Steinwerkzeuge zum Zerkleinern, zum Schneiden, zum Graben und für Vieles mehr. Im Laufe der Evolution haben auch die Steinwerkzeuge verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen. Aber was für Steine haben die Menschen benutzt und warum? Sie hatten eine große Variation lithischer Ressourcen zur Auswahl, die sie auch nutzten, z.B. Feuerstein, Quarzit, Sandstein, Obsidian und Quarz. Von Anfang an haben Archäologen die Steinwerkzeuge nicht nur formal beschrieben, sondern auch immer die Charakteristiken des Steinmaterials berücksichtigt.

Diese petrologischen Studien von Steinwerkzeugen konzentrierten sich hauptsächlich auf zwei Sorten: Obsidian und Feuerstein. Obsidian ist ein Stein vulkanischen Ursprungs, der normalerweise nicht auf der Erdoberfläche gefunden wird und somit auch nicht so häufig in den archäologischen Fundplätzen vorkommt. Seine Beschreibung und Bestimmung erlaubte es den Archäologen, weitreichende Handelsbeziehungen während des Holozäns in Europa und Amerika nachzuweisen. Feuerstein ist ein Sedimentsgestein, das viel häufiger als Obsidian auf der Erdoberfläche und daher auch öfter in den steinzeitlichen Fundstellen vorkommt. Seine Beschreibung und Bestimmung erlaubte es den Archäologen, interessante Arbeitsprozesse des Materials und Verbreitungsmuster der Menschengrippen zu erforschen und somit die Komplexität der vorgeschichtlichen Gesellschaften besser zu verstehen. Quarzit ist ein metamorphes Gestein, das auch häufig auf der Erdoberfläche vorkommt und oft in den Fundstellen der kantabrischen Region repräsentiert ist. Seine Erforschung ist noch nicht so weit gediehen, wie die der beiden Rohmaterialien Obsidian und Feuerstein, aber es gibt erste Ergebnisse bezüglich der Durchführung der Arbeitsprozesse und der Verbreitungsmuster der altsteinzeitlichen Gesellschaften.

In meinem Dissertationsprojekt vertiefe ich das Wissen über Quarzit als Rohmaterial. Der Titel lautet: Quartzite as raw material in the Cantabrian Region from the Middle to the Upper Palaeolithic (Quarzit als Rohmaterial in der Kantabrischen Region vom Mittel- bis zum Jungpaläolithikum). Das Ziel ist es, die Verbreitungsmuster anhand der Erforschung des Materials und seiner wirtschaftlichen Nutzung innerhalb der altsteinzeitlichen Gesellschaften besser zu verstehen.

Vor der Erforschung von Verbreitungsmustern oder Materialnutzung muss das Quarzitmaterial charakterisiert werden und eine geeignete Methodik ausgearbeitet werden, um bestimmte Typen zu benennen. In meiner Dissertation erarbeitet ich diese Methodik, basierend auf der petrologischen Charakterisierung des Materials, z.B. mithilfe von Petrografie (Gesteinskunde) in Dünnschliffen, geochemischen Analysen und Stereoskopen. Die geografische Beschreibung von Quarzit, basierend auf der Charakterisierung der Quarzit Aufschlüsse, Ansammlungen und Abgerungen, ist ebenfalls wichtig, besonders für die Verbindung zwischen den unterschiedlichen Steinfunden zu einem späteren Zeitpunkt.

Nach zahlreichen Analysen von Quarzit aus dem Deva Tal (Kantabrien und Asturien, Spanien), können wir endlich einen Teil des Materials charakterisieren. Zusätzlich erlauben geologische Studien und geografische Analysen der Region ein besseres Verständnis der geografischen Materialverteilung im Tal. Das Quarzitmaterial, das von Neanderthalern zu Fundstellen El Arteu und El Habario getragen wurde, ist schon teilweise analysiert und zeigt eine interessante petro-genetische Charakterisierung. Einige unterschiedliche metamorphe Strukturen tauchen hier auf, aber auch diagenetische Muster. Außerdem sind Unterschiede in beiden archäologischen Fundstellen erkennbar, obwohl beide Neanderthaler-Fundstellen sind und nah beieinander liegen.

Der kurze internationale Aufenthalt am Ur- und Frühgeschichtlichen Institut der Universität zu Köln und im Neanderthal Museum hat mir geholfen, die meisten meiner wissenschaftlichen Probleme zu lösen. Beide Institutionen haben mich unterstützt – ich habe Kontakte zu anderen Forschern aufnehmen können, die sich auch mit Verbreitungmustern während der Altsteinzeit beschäftigen, und konnte somit neue Ideen für mein Projekt sammeln. Außerdem war das Labor des Geografischen Instituts sehr hilfreich bei der Analyse, da es ein petrografisches Mikroskop besitzt. Zusätzlich konnte ich ein spezielles Mikroskop nutzen, um hochauflösende und große Fotos der petrografischen Dünnschliffe zu erstellen. Diese Fotos bieten mir weitreichende Möglichkeiten für die Analyse der Quarzit-Charakteristiken und sind eine wichtige Basis für meine Studie. Das Institut, das Museum und das europäische Projekt der Kölner Universität SFB-806 haben mir die Möglichkeit gegeben, an Konferenzen und Seminaren teilzunehmen und ich konnte einen Vortrag im Neandertalk halten, einer Vortragsreihe im Neanderthal Museum. Der Aufenthalt in Deutschland hat mich ohne Zweifel sehr bereichert, besonders auf wissenschaftlicher Ebene, mein Projekt vorangebracht und meine Fähigkeiten als Forscher weiterentwickelt.

Schlussendlich möchte ich Herrn Prof. Dr. Weniger und anderen Mitarbeitern des Museums und der Universität – María de Andrés, Viviane Bolin, Martin Kehl, Isabelle Schmidt und Manuel Alcaraz – für die herzliche Aufnahme danken.

Grüße

Alejandro Prieto

Doktorand in Geografie, Vorgeschichte und Archäologie an der Universität des Baskenlandes (Spanien). Die Forschungen wurden vom Stipendium der Regierung des Baskenlandes unterstützt.

Eiszeitkunst im Urwelt Museum

Letzte Woche hat im Urwelt-Museum Oberfranken die neue Sonderausstellung „Bilder im Dunkeln – Höhlenkunst der Eiszeit“ eröffnet. Diese Ausstellung wurde vor 10 Jahren vom Neanderthal Museum konzipiert und von Mai bis Oktober 2004 auch dort gezeigt. Bis heute tourt die Ausstellung durch ganz Deutschland. Das Thema, die hochqualitativen Fotografien Heinrich Wendels der berühmten französischen und spanischen Eiszeitkunst, wirkt als Publikumsmagnet. Sogar das Urwelt Museum in Bayreuth, das sich eigentlich mit der Urwelt, mit Dinosauriern, Ammoniten und Mineralien aus Millionen Jahren Erdgeschichte beschäftigt, konnte diese Ausstellung ihrem Publikum nicht vorenthalten. Auf zwei Etagen zeigen sie die großformatigen Bilder verschiedener Höhlenmalereien und Gravierungen aus der späten Altsteinzeit. Ergänzt werden die Fotografien durch Rekonstruktionen eiszeitlicher Kleinkunst, d.h. Frauen- und Tierfiguren aus Elfenbein, Knochen und Ton und von regionalen Feuersteinwerkzeugen.

Herr Dr. Rabold, der Museumsdirektor, lud mich zum Eröffnungsvortrag ein und ich habe freudig angenommen. Dem sehr interessierten Publikum konnte ich einen kleinen Überblick über die Eiszeitkunst geben und die Bedeutung des Wendel Archivs betonen. Heinrich Wendel war Bühnenbildner und Fotograf und hat in den 60er und 70er Jahren fast alle Höhlen in Südwestfrankreich und Nordspanien bereist, die Kunstwerke aus der Eiszeit fotografiert und somit die bedeutendste Fotografien-Sammlung geschaffen. Ohne seine Arbeit hätten die Archäologen keine so umfangreiche Dokumentation der Malerein und Gravuren dieser Periode.

Bei einem geselligen Beisammensein und in Gegenwart einiger ziemlich großer Dinos im Garten haben sie die Besucher noch angeregt und begeistert über das Thema Eiszeitkunst und ihre Interpretation unterhalten, bei kleinen Häppchen und Getränken und einer Demonstration des Steinzeit-Feuerzeugs. Alles in Allem ein sehr gelungener Abend und ein sehr empfehlenswertes Museum für alle Bayreuth Besucher, die dieses schöne Städtchen mal abseits von Wagner besuchen wollen… Tinka und Götz hatten auf jeden Fall ihren Spaß 😉

Sonnige Grüße

Viviane Bolin

SCHULTERBLICK FORSCHUNG – Forschungsstipendiant aus Spanien

Ich bin Archäologe aus Madrid und mit Spezialisierung auf die paläolithische Forschung. Für die  nächsten zwei Jahre werde ich hier im Neanderthal Museum arbeiten. Meinen Bachelor und meinen Doktortitel habe ich an der Universität Alcalá de Henares (Madrid) absolviert. Mein Forschungsschwerpunkt liegt im Mittel- und Jungpaläolithikum in Zentralspanien, mit Fokus auf die lithische Technologie, Populationsdynamik und Felskunst. Außerdem befasse ich mich mit dem Bereich Geschichte und Philosophie der Wissenschaft und in meiner Doktorarbeit habe ich einen systemischen, histographischen Ansatz für die paläolithische Forschung entwickelt und interne (erkennungstheoretische und empirische) und externe (ideologische und sozio-politische) Analysen integriert. Ich besitze mehrjährige Erfahrungen im Ausgraben paläolithischer Fundplätze auf der Iberischen Halbinsel. Als Student habe ich bereits in Tito Bustillo (Asturien), Lezetxiki (Guipúzcoa), Cuesta de la Bajada (Teruel) und Gorham’s Cave (Gibraltar) gegraben. Kürzlich war ich Co-Direktor mehrerer Ausgrabungskampagnen auf dem Solutréen-Freilandfundplatz Las Delicias (Madrid).

Mein Aufenthalt im Neanderthal Museum ist mit dem Marie Curie Stipendium von der Europäischen Kommission möglich geworden. Ich habe mich mit Hilfe von Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger für dieses außergewöhnliche Stipendium für Doktorabsolventen beworben und nach langer und intensiver Vorbereitung des Antrages habe ich es glücklicherweise erhalten. Unser Projekt „Testing population hiatuses in the Late Pleistocene of Central Iberia: a geoarchaeological approach“ basiert auf geoarchäologischen Studien von Daten aus drei ausgesuchten zentralspanischen Fundstellen (im Norden der Guadalajara Provinz): die Höhle Los Casares und das Abri Peña Cabra waren im Mittelpaläolithikum besiedelt, das Abri Peña Capón hingegen im Jungpaläolithikum. Zusammen bilden diese Fundstellen eine ausgezeichnete Stichprobe, um die Interaktionen zwischen Mensch und Umwelt zu untersuchen und die zurzeit akzeptierten Modelle bezüglich der Populationsdynamik in diesem bisher schlecht erforschten Gebiet der Iberischen Halbinsel zu testen.

Unser methodischer Ansatz umfasst verschiedene Methoden der paläolithischen Archäologie und der Geowissenschaften, z.B. Mikromorphologie, Sedimentologie, Uranium/Thorium-Datierung, Radiokarbon-Datierung, OSL-Datierung, Pollenanalyse, Anthracology, lithische Technologie, Taphonomie und Zooarchäologie. In diesem interdisziplinären Projekt arbeiten nicht nur Forscher des Neanderthal Museums, sondern auch von anderen deutschen und spanischen Insitutionen, u.a. die Universität zu Köln und die Universität Alcalá de Henares. Außerdem ist unser Projekt in das interdisziplinäre Projekt des Sonderforschungsbereich (SFB-806) „Our Way to Europe“, Abteilung C1 „The Western Mediterranean – Bridge or Barrier?“, der Universität Köln eingegliedert.

Eine erste Kampagne hat bereits letztes Jahr in Los Casares stattgefunden und die Ergebnisse werden bald zur Verfügung stehen. Im Laufe des Jahres 2015 werden wir weitere Kampagnen in Peña Cabra and Peña Capón angehen.

Meine Arbeit in Deutschland, besonders in dieser außergewöhnlichen Forschungsabteilung des Neanderthal Museums, das zurzeit in einigen interdisziplinären Projekten mitwirkt, ist bisher eine außergewöhnliche Erfahrung für mich persönlich und für meine wissenschaftliche Laufbahn. Sitten, Zeitpläne und Regeln sind anders in Deutschland als in Spanien, aber die Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit und unsere Arbeit ist bisher sehr produktiv, sodass ich mich einfach anpassen konnte. Ich habe mich von Anfang an wie zu Hause gefühlt. Vielen Dank dafür.

Grüße

Manuel Alcaraz-Castaño

 

(aus dem Englischen übersetzt von Viviane Bolin)