Praktikum im Neanderthal Museum: Nadja Erdinger berichtet auf unserem Blog (Teil 1/2)

Erstmals schreibt neben den vielen Mitarbeitern/innen des Neanderthal Museums eine Praktikantin auf dem Neanderblog über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse bei uns im Haus. Viel Spaß beim Lesen:

Hallo,? mein Name ist Nadja und gehe zurzeit in die 10./11. Klasse des Homburgischen Gymnasiums in Nümbrecht und mache gerade mein zweiwöchiges Praktikum im Neanderthal Museum.? Als man uns letztes Jahr im Herbst in meinem Gymnasium sagte, wir würden im Frühling dieses Jahres die Möglichkeit haben, ein Praktikum in einem Betrieb unserer Wahl zu machen, stand für mich sofort fest: Ich möchte ein Praktikum in einem Bereich machen, der mich auch wirklich interessiert, in diesem Fall Geschichte. Ich könnte ja ein Praktikum in der Nähe meiner früheren Heimat Wülfrath machen und kam so auf die Idee mich im Neanderthal Museum zu bewerben, was zum Glück auch geklappt hat.

2011-02-21_11-24-15_880

Nun, die erste Woche, die meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei gegangen ist, hab ich hinter mir und ich erzähl einfach mal wie sie so war:? An meinem ersten Arbeitstag hat man mich ganz herzlich aufgenommen und mir alles gezeigt. Ich lernte größtenteils das Team kennen und bekam zum Einstieg einige kleinere Aufgaben im Verwaltungsgebäude zugeteilt. ?Der zweite Tag war dann schon etwas anspruchsvoller. Da in dieser Woche ein großer Personalmangel herrschte, hat man mir die Aufgabe zugetragen, im Museum auszuhelfen. Also gehörte ich für die nächsten zwei Tage zur Aufsicht, d.h. durch das Gebäude zu gehen und aufzupassen, dass alles gut verläuft und sich die Besucher wohl führen. Damit das nicht zu eintönig wird, wechselte ich mich alle 30 Minuten mit demjenigen ab, der zurzeit unten in der Sonderausstellung aufpasste. Am vierten Tag saß ich auch vormittags zur Aufsicht im Museum, aber am Nachmittag zeigte man mir die Mediathek, in der ich in der nächsten Woche Zeit verbringen werde. ?

2011-02-21_11-23-43_729

Der letzte Tag meiner ersten Woche war etwas besonderes, denn Freitag fand die KinderMammutNacht statt. Ich kam nicht wie gewohnt um 9 Uhr morgens, sondern erst um 16 Uhr und half beim Aufbau und bei den Vorbereitungen zur KiMaNa. Um 18 Uhr ging es dann los und die Kinder strömten ins Museum. Gleich im Eingangsbereich saß ich an dem Stand, an dem man Papier schöpfen und nachher sein getrocknetes Blatt Papier mit nach Hause nehmen konnte. Diese Station war ein so großer Erfolg, dass wir mit dem Trocknen der feuchten Blätter gar nicht mehr hinterher kamen. Ein wirklich anstrengender Tag, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht!

Schon nach dieser einen Woche kann ich mit Fug und Recht behaupten: Ein Praktikum im Neanderthal Museum ist wirklich zu empfehlen! Diese vielen neuen Eindrücke lohnen sich gemacht zu werden und ich freue mich schon sehr auf meine zweite Woche, die bestimmt wieder viel zu schnell vorbei gehen wird.

Nadja Kristin Erdinger

Ein Gedanke zu „Praktikum im Neanderthal Museum: Nadja Erdinger berichtet auf unserem Blog (Teil 1/2)

Schreibe einen Kommentar