Praktikum im Neanderthal Museum: Nadja Erdinger berichtet auf unserem Blog (Teil 2/2)

Hier kommt der 2. Teil des Praktikumsberichtes von Nadja Erdinger:

Hallo, ich bin’s wieder.

So, nun habe ich leider auch schon meine zweite Praktikumswoche im Neanderthal Museum hinter mir. Und sie verging, wie ich es mir gedacht hatte, wirklich ziemlich schnell. Schade eigentlich, ich wäre gerne länger hier geblieben.

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Naja, so war meine Woche im Museum:

Der Montagmorgen fing damit an, dass ich wieder einige kleinere Aufgaben an meinem Schreibtisch erledigte, bevor ich runter zu Herr Hartmann in die Mediathek ging und ihm dort half. Ich inventarisierte Bücher, Vorträge und Zeitschriften und räumte anschließend Bücherstapel in die großen Regale ein. Da an diesem Tag fast das ganze Team eine lange Besprechung hatte, bereitete ich für Frau Schneider, die Leiterin der Museumspädagogik, Mappen für einen Workshop einer Sekundarstufe II vor. So einen Workshop zum Thema ’Humanevolution’ habe ich mir dann am Dienstag in der Steinzeitwerkstatt auch angeguckt. Sehr spannend! Nachmittags saß ich dann wieder bei Herrn Hartmann in der Mediathek. 

Am Mittwoch kam mein Geschichtslehrer vorbei, um sich anzusehen, wie mein Praktikum hier so verlief. Mit ihm bin ich durch das Museum gegangen, wir haben zum Schluss dann noch einen Kaffee zusammen getrunken und haben über mein Praktikum und dessen Bericht gesprochen, bevor er gegangen ist. Donnerstag habe ich im Museum dann ein paar Plakate für die Filmvorstellung von ’AO – Der letzte Neandertaler’ (am 13.03. um 10 Uhr)aufgehängt, bevor das Museum öffnete. Danach war ich die meiste Zeit mit Julian, der sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur im Neanderthal Museum macht, zusammen in der Steinzeitwerkstatt, wo wir aus Speckstein kleine Mammuts mit einer Kreissäge ausgeschnitten und Feuersteine zerschlagen haben. Wir hatten wirklich eine Menge Spaß! 🙂

Und dann war auch schon mein letzter Tag als Praktikantin gekommen. Morgens habe ich wie immer wieder kleinere Aufgaben gemacht, wie Buchungsbelege sortiert, Flyer kopiert, Bücher eingeräumt oder mit dem Intranet gearbeitet. Nachher bin ich dann nach oben gegangen und habe dabei geholfen Experimentierboxen zusammen zu stellen und zu vervollständigen. Zum Schluss bin ich mit Julian runter in die Werkstatt gegangen. Dort haben wir dann einen Mammutzahn mit Silikon überzogen, damit man nach zwei Tagen das Silikon wieder von dem Zahn abziehen und dann ein Abguss angefertigt werden kann. Ein schöner Abschluss!

Um 13:20 Uhr bin ich dann aus dem Gebäude gegangen, nachdem ich mich bei allen verabschiedet habe, die mir über den Weg gelaufen sind. Und welch’ ein Zufall! Wieder einmal hatte ich den Bus verpasst, wie schon so oft, also ging ich ins Museum zurück. Aber nach einer halben Stunde kam dann auch der Bus. Das war mein Praktikum nur in groben Zügen. Ich habe so viel erlebt, das hätte ich nicht alles aufschreiben können.

Es war eine schöne Zeit! 🙂 Ein wirklich großes Danke an das ganze Team!

Nadja Kristin Erdinger

P.S.: Und ich bleibe bei meinem Entschluss: Ein Praktikum im Neanderthal Museum lohnt sich auf alle Fälle und ich würde es wieder tun! 🙂

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