SCHULTERBLICK FORSCHUNG: Doktoranden des Neanderthal Museums in Portugal

Die vergangene Woche verbrachten wir, ein Teil der Doktoranden des Neanderthal Museums, auf einer außergewöhnlichen Konferenz:

Die JIA (Konferenz junger Archäologen) ist eine Konferenz, die ausschließlich VON und FÜR Studenten der iberischen Archäologie veranstaltet wird. Hervorgegangen aus dem Bedarf an Austausch und Diskussion zwischen Studenten der archäologischen Fächer, wurde die JIA vor einigen Jahren gegründet und findet nun jährlich an wechselnden Orten in Spanien und Portugal statt. Dieses Jahr wurde sie von Studenten der Universität der Algave in Faro organisiert. Die Vorträge und Diskussionsrunden fanden parallel laufend über drei Tage verteilt in vier Hörsälen der Universität statt. Sie wurden von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet: Neben Bücherständen, Stellenmarkt und einer Posterausstellung wurde eine eintägige Exkursion zu wichtigen archäologischen Fundorten organisiert.

Auch wir, die sich in unseren Dissertationsprojekten mit der Urgeschichte der Iberischen Halbinsel beschäftigen, trugen einen Teil zu dieser Veranstaltung bei: Neben vier Vorträgen organisierten und leiteten zwei von uns (Y.T. & I.S.) auch einen Tagungsabschnitt (Session). Einen gesamten Vormittag wurden Vorträge zum Thema der Session – der Rekonstruktion von Nahrungsbeschaffung in der Urgeschichte – gehalten. Anschließend wurde im großen Plenum diskutiert. Die Teilnehmer kamen von Universitäten aus dem gesamten iberischen Raum, vom Baskenland bis Granada, von Salamanca bis Tarragona, aber auch aus England, Amerika… etc. Das Interesse war groß und wir hoffen weiter auf regen Austausch!

Marcel Bradtmöller, Andrea Picin, Yvonne Tafelmaier und Isabell Schmidt

 

Isabell Schmidt, Doktorandin

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