Knochenarbeit. Wenn Skelette erzählen

…Und da ich schon mal in Basel war, habe ich mir auch verschiedene Museen angeschaut. Die Sonderausstellung Knochenarbeit. Wenn Skelette erzählen im Naturhistorischen Museum fand ich beeindruckend, anschaulich und lehrreich! Bei aller Begeisterung stand ich aber auch mal wieder der Frage, ob man menschliche Überreste im Museum ausstellen sollte, unschlüssig gegenüber. (Siehe dazu auch den Blogbeitrag von Kerstin Pannhorst ). Eure Meinungen dazu würden mich sehr interessieren.

Beate Schneider M.A. 

 

Ein Gedanke zu „Knochenarbeit. Wenn Skelette erzählen

  1. Monika Zephier

    Liebe Beate, danke fuer den interessanten Artikel!Ich weiss, die Frage ist eine Kontroverse.Mein Mann ist Lakota und er ist gegen das Ausgraben und Praesentieren von menschlichen Ueberresten und sakralen Gegenstaenden seiner Kultur. Viele kulturelle Hinterlassenschaften wurden in Nordamerika gedankenlos zerstoert und sind fuer immer verloren.Auf der anderen Seite wurden im Laufe der Zeit bereits so viele Graeber ausgegraben und Mumien und Skelette entfernt und in Museen in Kellern gelagert, warum sollte man sie da nicht auch untersuchen und dokumentieren? Vielleicht kann man ja mit dem Ausstellen in Museen etwas zurueckhaltender sein… Und in Zukunft als Wissenschaftler mit der Achtsamkeit und Ruecksicht auf die auszugrabenden Hiinterlassenschaften der jeweiligen Kultur an eine Ausgrabung herangehen. Lokale Indigene heranziehen als Berater, und sie zuerst um Erlaubnis fragen. Gruesse aus der Praerie South DakotasMonika Zephier

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