Die Geschichte um Maskottchen „Tinka”

Ein weiches, kuscheliges, süßes Mammut sollte entstehen, was Kinder gern haben, als im Jahr 2006 erstmals ein eigenes Stofftier für den Museums-Shop hier im Neanderthal entstehen sollte. Da Mammuts jedoch eher die gegenteiligen Eigenschaften von süß und knuffig besitzen, wurden Kinderbücher und Zeitschriften nach Bildern und Anregungen durchforstet, wie denn so ein Kuschel-Mammut auszusehen habe. Parallel dazu wurden diese Anregungen mit Abbildungen in wissenschaftlichen Schriften verglichen, da diese durch Fundstücke und Rekonstruktionen das originalgetreue Aussehen sichern sollten.

Und dann endlich: Ein Mammut wurde entworfen, dass alle aufgeführten Eigenschaften trug!

Das dies dann nach Produktion und Verkauf im Museums-Shop so erfolgreich werden sollte, wie es das heute ist (inzwischen sind 25.000 Tinkas verkauft worden), wusste natürlich damals noch niemand.

Immer wieder wurde das Mammuttier seit 2006 weiter entwickelt. Hatte mal dunkle Haare, mal blonde Haare, hatte mal längeres, mal kürzeres Fell, war mal groß und auch mal klein.

Und als im Jahr 2008 das Buch „Mammutfurz und Feuerstein“ entstand, was versucht, Kindern – auf lustige Art und Weise – die Zeit rund um Homo sapiens neanderthalensis näher zu bringen, erhielt die Mammutdame dann auch endliche einen Namen: Tinka sollte sie von nun an genannt werden.

Und das wird sie auch. Weltweit kann man sie über unseren Museumsshop oder bei Amazon erwerben: http://www.neanderthal.de/shop-verlag/praesente/index.html

Nicht nur in den sozialen Netzwerken ein Hit, ist Tinka immer wieder ein beliebtes Fotomotiv. Und inzwischen gibt es sie in allen möglichen Größen: klein, mittel, groß und als Schlüsselanhänger.

Wir drücken Tinka die Daumen, dass sie auch weiterhin so erfolgreich ist !!!

Liebe Grüße aus der Mediathek

Saskia Hucklenbruch

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