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Letzte Vorbereitungen für den 5. Tag der Forschung im Neanderthal Museum

Am 25. November, 2018, findet der 5. Tag der Forschung im Neanderthal Museum statt! Wie jedes Jahr ist dieser Sonntag eine gute Gelegenheit für unsere Museumsbesucher, direkt mit den Forschern aus dem Neanderthal Museum, der Universität zu Köln und benachbarten Forschungseinrichtungen Kontakt aufzunehmen. Wir erwarten spannende Diskussionen über die vielfältigen Aspekte des wissenschaftlichen Alltags im Feld und im Labor.

Wir freuen uns, zahlreiche Wissenschaftler aus dem Sonderforschungsbereich 806 (www.sfb806.uni-koeln.de/index.php/projects) sowie KollegInnen aus benachbarten Universitäten und Forschungseinrichtungen willkommen zu heißen. Wir präsentieren neueste Ergebnisse aus der Sedimentologie, der Archäozoologie (www.archaeozoologie.de/) sowie Archive und Projekte aus der ganzen Welt.

Besonders gespannt sind wir auf die Stationen zum Fährtenlesen sowie die Präsentation von zerstörten Kulturdenkmälern in Syrien. Zusätzlich stellen die Forscherinnen und Forscher aus dem Neanderthal Museum die Ergebnisse ihrer jüngsten Projekte vor – inklusive der neuesten Erkenntnisse zur Neanderthaler-Felskunst aus der Cueva Ardales in Spanien!

Hoffmann et al, Science 23 Feb 2018: Vol. 359, Issue 6378, pp. 912-915

Zusätzlich freuen wir uns besonders auf einen Vortrag von Prof. Klaus Reicherter von der RWTH Aachen, der aus aktuellem Anlass zum Thema Tsunamis vortragen wird.

Die Vorbereitungen sind nun in der entscheidenden Phase. Feiern Sie mit uns dieses Jubiläum und erfahren Sie vor Ort, wie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vor Ihrer Haustür und in der weiten Welt arbeiten und neue Erkenntnisse ans Licht bringen!

Folgen Sie den neuesten Updates auf Facebook (www.facebook.com/neanderthalmuseum) und Twitter (twitter.com/Neandertal1).

Wir freuen uns, Sie am 25. November im Neanderthal Museum begrüßen zu dürfen!

Taylor Otto, Wissenschaftliche Museumsmitarbeiterin & Doktorandin an der Universität zu Köln

2. Tag der Forschung im Neanderthal Museum

Wollten Sie nicht schon immer wissen, wie Archäologen arbeiten?

Wo genau kriegen sie eigentlich ihre Antworten her? Was für Methoden gibt es?

Am Sonntag, 15. November 2015, findet im Neanderthal Museum der 2. Tag der Forschung statt. Hier können Sie ganz unverblümt alles erfragen, was Sie an der archäologischen Forschung schon immer interessiert hat. So erfahren Sie, wo und vor allem wie momentan auf der Welt geforscht wird. Denn die Wissenschaftler von der Universität Köln, Bonn und Aachen und die wissenschaftlichen Kollegen Neanderthal Museums stellen ihre aktuellen Projekte vor. Nicht nur Archäologen, sondern auch Experten aus anderen Fachbereichen – wie Geologie, Geografie, Datierungsmethoden, Klimaforschung -, die eng mit den Archäologen zusammen arbeiten, werden vor Ort sein!

Wir präsentieren echte Steinwerkzeuge zum Anfassen aus Marokko, einen Simulator für Tsunamiphänomene, Projekte zu steinzeitlicher Höhlenkunst, unseren eigenen 3D Scanner aus dem Haus und vieles mehr für Groß und Klein!

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie doch mal vorbei. Am Sonntag, 15. November, von 11 bis 16 Uhr im Neanderthal Museum.

Ab Montag gibt es außerdem spannende Rätselfragen auf Facebook! Viel Spaß

Grüße

Viviane Bolin

Museumsfest im Neandertal – Ein Spaß für Klein und Groß

Die Schilder und Banner vor dem Neanderthal Museum waren nicht zu übersehen: Das alljährliche Museumsfest fand wie immer am letzten Ferienwochenende statt. Viele Familien waren gekommen und erkundeten nacheinander den Museumsgarten, den Erlebnispfad und die Fundstelle, an denen viele Aktionen, besonders für die Kinder, angeboten wurden. Aber auch für die Erwachsenen war das ein oder andere dabei, das man ausprobieren konnte. Vom Museumsgarten her war Rauch und Brandgeruch wahrzunehmen – aber keine Sorge, Feuer wurde benötigt. Zum einen für den Stand „Ton-Idole“, bei denen die Besucher steinzeitliche Figuren aus Ton formen konnten, die danach an einer Feuerstelle gebrannt wurden. Zum anderen bot sich die Gelegenheit im hinteren Teil beim Feuer machen mit einem Feuerstein dabei zu sein. Und natürlich brauchte man auch Feuer, um den Lehmofen, in dem das Brot aus selbstgemahlenem Mehl gebacken wurde, ans Laufen zu bekommen. Neben den Tonfiguren in der Jurte bemalten Kinder  dort auch weiße Steine mit Filzstiften. Einige Erwachsene wurden ebenfalls kreativ, teilweise freiwillig, teilweise von ihren Kindern genötigt oder weil diese Hilfe benötigten.

Am gegenüberliegenden Steinamulett-Stand herrschte ununterbrochen Hochbetrieb. Die Helfer kamen kaum nach mit erklären und unterstützen, so groß war der Andrang. Da bohrten neben einander Kinder und Erwachsene mit Holzbohrern Löcher in Specksteine und waren bestens gelaunt. Auch das Team am Stand freute sich über die vielen Besucher, die alle ein selbstgemachtes Steinamulett mit nach Hause nahmen. Ihre Geschicklichkeit konnten die Kinder und natürlich auch die Erwachsenen am Erlebnispfad unter Beweis stellen. Besonders an einer Station packte nicht nur die Kinder der Ehrgeiz, auch die Erwachsenen waren sehr engagiert dabei: Ziel war es das höchste Türmchen aus Baumscheiben zu bauen. Mit Holz ging es direkt weiter, denn die Kinder sollten eine freischwebende Brücke aus Holzklötzen bauen, über die sie dann gehen konnten. An der Fundstelle ließen sich einige Besucher mit steinzeitlicher Körperkunst verschönern. An dem Stand „Steinzeit-Tattoo“ wurden mit Theaterschminke steinzeitliche Motive auf die Haut gemalt, so trug der eine einen Jäger mit Pfeil und Bogen auf dem Arm, ein anderer ein Mammut auf der Wange und ein dritter ein Urpferd auf der Hand. Wer sich noch nicht genug bewegt hatte, holte dies auf der Hüpfburg und beim Mitmachzirkus nach. Einige Besucher mussten aufpassen, um nicht den Einrad fahrenden Kindern in die Quere zu kommen. Hatte man diese Schwierigkeit gemeistert, konnte man sich mit einer Erfrischung und Popcorn belohnen, bevor es weiter zur Ausgrabungsstation ging. Dort waren Behälter mit verschiedenen Fundstücken aus unterschiedlichen Zeiten befüllt, die die Kinder aus dem Sand, der Lava oder den Steinen ausgraben sollten. Zwischendurch fanden die kleinen Archäologen glitzernde Halbedelsteine, die sie ebenfalls sammelten. Um die Zeit, aus der die Funde stammen, bestimmen zu können, verglichen die Kinder ihre ausgegrabenen Entdeckungen an Tischen mit Hilfe von Bildern und ordneten so ihre Funde zu. Als Belohnung durften sie sich ein paar der Halbedelsteine mitnehmen. Die letzte Station bildete der Stand „Bogenschießen“, an dem sowohl Kinder als auch vornehmlich die Familienväter unbedingt mit Pfeil und Bogen schießen wollten. Um 18 Uhr ging ein toller Tag zu Ende, die Besucher verließen den Ort des Geschehens gut gelaunt und mit selbstgefertigten Errungenschaften. Nachdem die Gäste weg waren, begann das Aufräumen. Aber mit vereinten Kräften wurden die Spuren des Tages schnell beseitigt. In gemütlicher und entspannter Atmosphäre klang das Museumsfest beim Grillen mit den Helfern aus.

Viele Grüße aus der Mediathek
Hannah Locks (Praktikantin)

„1. Tag der Forschung“ – Was machen eigentlich die Forscher aus dem Neandertal?

Wie sind wir entstanden?

Wo kommen wir her?

Wie haben unsere Vorfahren gelebt?

Auf diese und ähnliche Fragen bekommen täglich hunderte Besucher aller Altersstufen bei uns im Neanderthal Museum eine Antwort.

Aber woher kennen wir diese Antworten?

Die Antwort auf diese Frage ist die jahrelange Forschung, der Forscherinnen und Forscher des Neanderthal Museums und deren Kooperationspartner!

Eine Arbeit, die bei der Päsentation im Museum schnell im Schatten der Ergebnisse verschwindet.

Aus diesem Grund laden wir Sie am 16.11.2014 zwischen 11 Uhr und 16 Uhr zum „Tag der Forschung“ ein.

An diesem Tag können Sie die Forscherinnen und Forscher des Neanderthal Museums und seiner Kooperationspartner hautnah erleben und Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten erhalten. Zahlreiche Infostationen werden dazu einladen einen Blick auf Forschungsprojekte, Ausgrabungen und moderne Untersuchungsmethoden zu werfen und zahlreiche Informationen zu erhalten.

Meine Neugier ist geweckt und die Spannung steigt mit jedem Tag!

…wie steht es mit Ihnen?

Viele Grüße aus dem Neandertal,

Florian Gumboldt

Praktikant in der Abteilung Bildung und Vermittlung

Sommerfest 2013

Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit und unser jährliches Sommerfest lockte rund 2350 kleine und große Besucher ins Tal.

Rund um das Museum, einschließlich Fundplatz und Museumsgarten, gab es jede Menge Tolles zum Thema Steinzeit. Vom Filzen, Brot backen und Speerschleudern bis hin zum Falknern, Bogenschießen und Stelzen gehen, ließ das Fest keinen Wunsch offen.

Ganz neu war dieses Jahr ein Stand von der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen, der versuchte den Besuchern das Fauchen von Schaben zu demonstrieren – was jedoch, je später es wurde, nicht immer auf Anhieb klappte – denn irgendwann waren diese Tierchen des Fauchens müde und wollten nur noch schlafen! Da konnte man dann von Glück reden, dass sich eine Flasche Wasser die man öffnet, fast genauso anhört – nämlich so, wie aggressive Schaben: Zzzzhhh…

Generell gab es viel Neues zu entdecken, auf dem Sommerfest 2013: So auch ein sehr, zum Leidwesen der Mitarbeiter – lautstarkes Gerät – man nennt es auch „Hau den Lukas“, auf dem jeder seine Körperkraft mithilfe von Hammer und Gewicht messen konnte. Jeder Besucher schlug zu mindestens einmal herauf um seine Kräfte im Vergleich zum Neanderthaler zu demonstrieren. Das Ergebnis war dann jedoch eher ernüchternd: Der Neanderthaler war mit Abstand der Stärkste!

Nach dem Kräfte messen – was gibt es Besseres- lockten Bratwurst, Pommes und Co. oder, auch ganz neu: Popcorn und Zuckerwatte.

Gestärkt ließ es sich danach auf dem Fundplatz aushalten, wo man im Mitmach-Zirkus seine akrobatischen Fähigkeiten ausprobieren konnte oder sich per Leder-Schablone ein „Steinzeit-Tattoo“ malen lassen konnte.

Rundherum war das Wochenende, trotz ein wenig Regen am Samstag, für Besucher aber auch für uns Mitarbeiter ein tolles Ereignis. Und trotz der vielen Arbeit im Vorfeld freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Sommerfest am letzten Schulferienwochenende 2014!

Bis dahin fröhliche Grüße aus der Mediathek
Saskia Adolphy

Ein Chorkonzert im Museum? Was hat denn das mit dem Neanderthaler zu tun?

Das hab ich mich gefragt, als ich die Einladung des Collegium musicum der Universität zu Köln in meinem Postfach fand. Aber nach einer genaueren Betrachtung des Flyers konnte ich schon mehr damit anfangen!

Das Programm trug den Titel „GegenSätze“. Aufgeführt von den Kölner Vokalsolisten und dem Kammerchor der Universität zu Köln wurden Werke zum Thema „Schöpfung und Tod“ unter der Leitung des Dirigenten Andrew Clark (Harvard University). In einer Art Wandelkonzert führte der Chor die Besucher durch das Museum an verschiedene Stationen und berieselte sie mit sehr angenehmem A Capella Gesang. Zwischendurch berichtete Christina Steuer aus unserem pädagogischen Team zu den Themen Schöpfungsmythen, Evolution des Menschen, Umgang mit dem Tod, Bestattungen der Neanderthaler.

Erstaunlicherweise passten die musikalischen Stücke sehr gut ins Museum und zu den Inhalten, die es vermittelt. Neben dem Werk von Aaron Copland „In the Beginning“, das die Erschaffung der Welt in sieben Tagen erzählt, wurden auch Werke inszeniert, in denen es weniger um Gesang mit Worten ging, sondern um Klänge. In „Das Chaos“ von Christian Dellacher ging es mehr um reine Vokalklänge ohne Text und in „Totenbuch“ von Friedrich Jaecker hauchte der Chor mehr tonlos, als dass er sang, und man meinte schon, die Stimmen der Toten und Geister im Museum zu hören.

Wer hätte gedacht, dass das Museumsgebäude einen so schönen Klangkörper hergibt? Die Akustik war wirklich klasse, man konnte überall im Museum die Musik vernehmen, und der Dirigent und die Sänger nutzten die besondere Architektur des Gebäudes für ihre instrumentalen und stimmlichen Inszenierungen.

Hoffentlich wiederholt sich dieser wunderbare Konzertabend bald, der das Museum mal in eine ganze andere Atmosphäre tauchte.

Liebe  Grüße aus dem sonnigen Tal.

Viviane Bolin

Nächtliches Geheul im Museum – KinderWölfeNacht

 Freitag, 25. Januar 2013: Um Punkt 18.00 Uhr tummelt es sich im Foyer des Neanderthal Museums. Normalerweise schließen um diese Zeit die Museumstüren, doch an bestimmten Abenden im Jahr bleiben die Türen offen und Familien können durch Führungen und Aktionen die aktuelle Sonderausstellung erleben – so auch bei der KinderWölfeNacht.

Neben einer Rotkäppchenführung durch die Sonderausstellung mit abschließendem Wolfgeheul, konnten die kleinen und großen Besucher in der Dauerausstellung erkunden, was es um den Wolf herum alles zu entdecken und auszuprobieren gibt. So musste an einer Station die Tagesration eines Wolfes – ganze 4 kg – erbeutet werden. Außerdem konnte jeder testen, wie gut die eigene Nase wirklich ist. Kann man Pfefferminze von Orange unterscheiden oder Gummibärchen von Cola? Dieses und vieles mehr haben die Supernasen erkannt.

Mit viel Geschick und Freude wurden Schlüsselanhänger in Form von Wölfen und Hasen  gebastelt. Und natürlich darf bei einer Museumsnacht Farbe nicht fehlen. Kindergesichter wurden zu lachenden Wolfsgesichtern und sogar vor den Händen machte die Farbe nicht halt – weiße Handschuhe wurden mit Farbe und Fantasie zu Wolfspfoten mit Krallen.

Für die Künstler unter den Wolffans gab es die Möglichkeit einen Wolfcomic zu zeichnen und das Kunstwerk anschließend mit nach Hause zu nehmen. Nach einem Abend mit so vielen begeisterten Besuchern, freuen wir uns schon auf die nächste Museumsnacht. Unsere Ausstellung „Wölfe“ ist noch bis zum 17. März zu sehen.

Grüße aus der Steinzeitwerkstatt

Nina Kliemke

 

Doggy Day

Ein spektakulärer Tag für Hunde und ihre gut erzogenen Halter an der Leine! Endlich können Hunde ihren Urahn, den Wolf, beschnuppern. Am 23. November fand der erste lang erwartete Doggy Day im Neanderthal Museum statt. Hundebesitzer und ihre treuen Vierbeiner konnten die Ausstellung „Wölfe“ gemeinsam erkunden und der beste Freund des Menschen musste nicht vor der Tür in der Kälte auf sein Herrchen oder Frauchen warten.

Die präparierten Wolfs- oder Hundemodelle scheinen es den vierbeinigen Besuchern besonders angetan zu haben. Von den Wolfsbabys konnten sich einige Hunde gar nicht mehr trennen. Nach dem Ausstellungsbesuch bestand die Möglichkeit, sich auf dem Beschäftigungsparcours der Hundeschule „Together“ aus Hilden noch einmal richtig auszutoben.

Diese ganze Aktion kam bei allen Hundebesitzern und ihren Doggys sehr gut an. Sie waren froh, dass die Hunde mit ihnen gemeinsam das Museum betreten durften. Weitere Doggy Days finden im Frühjahr 2013 statt (18. Januar, 22. Februar, 8. März). Informationen gibt es auf unserer Homepage www.neanderthal.de.

Grüße

Viviane Bolin

Markt der Kulturen

Auch in diesem Jahr lockte es wieder viele Besucher zu unserem vorweihnachtlichen Markt der Kulturen.

Über 20 Aussteller präsentierten im Untergeschoss des Museums tolle Waren aus aller Welt. Von Ledertaschen, Fellschuhen, Tischdecken, Perlen, aber auch ganz exklusiven Schmuck bis hin zu marokkanischen Teekannen und kleinen Fahrrädern aus ehemaligen Metallschrott fand man dieses Wochenende alles auf der eigentlichen Fläche unserer Sonderausstellung. Nach dem Besuch dieses exklusiven Weihnachtsmarkts konnte man sich dann im Foyer des Museums mit exotischen Snacks kulinarisch verwöhnen lassen.

Einige Eindrücke vom letzten Wochenende:

Vorweihnachtliche Grüße aus der Mediathek

Saskia Adolphy