Archiv der Kategorie: Neanderthal Museum

“NMsee” Workshop – Pitchen, Testen, Prototypen bauen

Wie kann ein inklusives Museums-Spiel aussehen? Welche Info will ich von einer App wo & wann im Museum haben? Und was für Prototypen bauen 21 Betroffene, Designer & Fachleute an einem Nachmittag? Um die Antworten auf diese Fragen zu kriegen, fand vergangene Woche ein Konzept-Workshop des Projekts „NMsee“  im Neanderthal Museum statt.

Bei der Vorstellrunde steht schnell fest: die Teilnehmer*innen spielen privat mit Vorliebe Monkey Island, Brettspiele wie Das Spiel des Lebens & das unsterbliche Uno.

Der Hintergrund: bis 2021 wird hier im Museum an einem inklusiven App Game für die Dauerausstellung gearbeitet. Dafür wollen wir unsere Ideen und Ansätze von Anfang an mit Betroffenenverbänden und Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen diskutieren.

Von links nach rechts: Bernd Buchholz, Neanderthal Museum. Annalena Knors, Corporate Inclusion. Tamara Ströter, BSV Mettmann. Daniel Wagner, Monokel. Tina Malburg, Kreema Design/PBSA Düsseldorf. Gregor Strutz, Inkl. Design. Michel Roever, Visually Impaired Person Simulator. Linda König, LVR Zentrum für Medien und Bildung. Astrid Bormann, Neanderthal Museum.

Der Vormittag war Pitches gewidmet: Vortragende von Betroffenenvereinen, Game- & Designstudios, dem Museum und dem LVR-Zentrum für Medien und Bildung stellten ihre Perspektiven zu den Themen Inklusion, inklusives Design, Inklusion im Museum sowie Games & Apps vor. Die Bestenliste bei der Einhaltung der Vortragszeit führt Tamara Ströter vom BSV Mettmann mit unschlagbar kompakt-informativen zwei Minuten über ihre Museumserfahrungen. Chapeau!

Im Anschluss folgte eine Führung durch die Dauerausstellung sowie das Probieren unserer Teststation für den geplanten Rundgang. Die Teststation wurde auf der Basis des bestehenden Grundkonzepts von unserer fabelhaften Praktikantin Lisa Skripic gebaut. Parallel dazu stellte das Büro Inkl. Design verschiedene taktile Exponate und Druckmethoden zum Testen zur Verfügung.

An der Teststation im Museum wird getestet & getastet. Die Begleitung auf vier Pfoten wartet derweilen geduldig auf die Mittagspause.

Nach der Mittagspause ging es endlich ans Eingemachte: den Prototypen-Bau! Aufgeteilt in drei Teams, erstellten die Teilnehmer*innen auf Basis der im Vormittag gesammelten Informationen Prototypen zu den drei Themen „Gameplay“, „Hörwelten“ & „Informationen“.

Ende der Prototypen-Time! Die Ergebnisse:

Team „Die Informanten“ präsentiert ein Prototypen-Konzept, bei dem anklickbare Info-Ebenen in einer App dem Gast die Möglichkeit bieten, zwischen Rundgängen mit und ohne Spielerlebnis zu wählen. Je nach Info-Bedarf bietet die App dann immer detailliertere Ebenen, die beginnend mit allgemeinen Fakten zu einem Ausstellungsobjekt bis hin zu weit gefasster Kontextinfo eine individuell wählbare Info-Tiefe bieten. An Stationen im Museum werden dazu Audio-, Video- und Audiodeskriptions-Inhalte angeboten. Für Spieler-Naturen bietet die App nach einem Tutorial die Möglichkeit, einzeln oder in Teams an den Stationen in unterschiedliche Spielcharaktere (Jägerin, Sammler, Archäologin etc.) zu schlüpfen. Für Kinder und Erwachsene gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Station für Station erspielen sich die Gäste somit die unterschiedlichen Themenbereiche. All das soll außerdem in verschiedenen Sprachen angeboten werden.

„Die Ohren“ schlagen eine klassische Audioführung vor, die per App zu Hause oder im Museum heruntergeladen und dann im Museum gestartet wird. In jedem Themenbereich der Ausstellung gibt es einen passenden Audiobeitrag. Für Erwachsene & Kinder gibt es zwei unterschiedliche Audio-Führungen. Nach dem Anhören des Beitrags kann der Gast ein kleines Sound-Game spielen: der Gast errät die abgespielten, zum jeweiligen Themenbereich & dem Audiobeitrag passenden Sounds und ordnet sie richtig zu. Diese können im Anschluss gesampelt und zu einer Art Song zusammengesetzt werden. So sammelt der Gast beim Besuch mit der App eine ganze „Sound-Kollage“, die er im Anschluss mit nach Hause nehmen, verändern und auf dem Social-Media-Screen am Ende der Dauerausstellung posten kann.

„Die Gameplayer“ stellen ihren Entwurf für ein sehr interessantes Audioerlebnis vor. Ihr angezielter Prototyp sollte multisensorisch, multiperspektivisch & vielschichtig sein. Die allererste Entscheidung der Spieler in diesem Erlebnis besteht darin, die gewünschte Erzähler*in unter den Neanderthalern & Homininen des Museums auszusuchen. Im Sinne der „branching narratives“ unterscheiden sich die daraufhin gehörten Erzählungen, je nach gewählter Antwort- oder Fragemöglichkeit. Zusätzlich existiert eine „Anekdoten-hafte“ Ebene, welche die Lebensrealität unserer Vorfahren anhand einzelner Exponate erklärt. Ziel ist, kein klassisches Spiel zu kreieren, sondern ein „aus verschiedenen Perspektiven erzähltes Hörerlebnis“. Mechaniken wie Multiple-Choice oder kleine Quiz-Elemente bieten Spieler*innen dabei die Möglichkeit, sich in die Erzählung miteinzubringen und in den Dialog mit der/dem Erzähler*in treten. Dabei muss die Geschichte nicht in einem Stück durchgehört werden: vielmehr wird erwartet, dass Besucher*innen immer wieder Pausen & Unterbrechungen einlegen. Zwecks Immersion – also Vertiefung in das Erlebnis – werden Aufmerksamkeits-Spots geplant, zwischen denen der Rundgang auch mal für eine Kaffeepause unterbrochen werden kann.

Im Anschluss an den Workshop bot Michel Roever die Möglichkeit an, den „VIP Simulator“ – eine Virtual Reality-Simulation mit einer ganzen Bandbreite von Sehbehinderungen & Hilfsmitteln – selbst auszuprobieren. Trotz leichtem Schwindelgefühl in der VR-Welt und dem unwiderstehlichen Drang, in den absolut „echt“ wirkenden, virtuellen Raum fröhlich hineinzulaufen, fand sich eine große Gruppe an willigen Testern. Einen kleinen Einblick in die spannende Simulation erhaltet ihr in folgendem Video: www.youtube.com/watch?v=nZr0Sh1oNYA&t=1s

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Workshop-Teilnehmer*innen für ihren tollen, kreativen Input zu diesem Projekt und freue mich auf unsere ersten spielbaren Prototypen – geplant für diesen Sommer!

Anna Riethus

Wissenschaftliche Projektleitung „NMsee“

Nurias Praktikum im Neanderthal Museum

Mein Praktikum im Neanderthal Museum

Hallo, ich heiße Nuria und habe im Januar 2019 mein dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum im Neanderthal Museum absolviert. In diesem Blogeintrag möchte ich euch von meinen Erlebnissen und Erfahrungen erzählen.

Die anfängliche Nervosität legte sich schnell, nachdem mir an meinem ersten Tag von den beiden Volontärinnen, meinen Ansprechpartnerinnen,  das Team vorgestellt wurde.

Mein Tag begann ungefähr um 9 Uhr, dank der variablen Arbeitszeiten konnte ich meinen Start an die öffentlichen Verkehrsmittel anpassen. Danach ging es jeden Tag anders los. Wenn ich am Morgen im Verwaltungsgebäude des Museums war habe ich, anfangs mit Anleitung und später auch alleine, einen Kontrollgang durch das Museum gemacht. Danach ging es meistens mit typischen Praktikanten-Aufgaben weiter, wie zum Beispiel Plakate falten, scannen oder auch Gummibärchen an Flyer tackern. Bei so einer Aufgabe durfte der kleine Zuckerschub zwischendurch natürlich nicht fehlen! Montags ist Putztag, da darf die Praktikantin natürlich auch ordentlich anpacken und den Staubwedel schwingen. Über das Geländer steigen und die Figuren anfassen, was als Besucher natürlich nicht möglich ist, war ein kleines Highlight für mich, vor allem als einige Figuren neue Frisuren brauchten!

Neanderthaler Mädchen sitzt im Museum
Kina im Neanderthal Museum

In der Steinzeit-Werkstatt, wo pädagogische Angebote stattfinden, waren die Aufgaben aus einem vollkommen anderen Bereich. Hier ging es meistens eher ums Praktische: Ich habe bei Bastel-Workshops geholfen, und dort gelernt, wie man Steinzeit-Amulette herstellt, aber auch bei der Inventur geholfen und Erpresser Briefe für einen Steinzeitkrimi-Kindergeburtstag gebastelt.

Natürlich hatte ich auch genug Zeit, um mein Wissen über Neandertaler und Co zu vergrößern. Ich bin bei Führungen im Museum mitgegangen, habe mir Workshops für Oberstufenklassen angeschaut und auch Zeit gehabt um etwas über die Museums- und Menschheitsgeschichte zu lesen.

Wer sich für Archäologie oder Museumswissenschaft interessiert, oder auch einfach mal hinter die Kulissen gucken möchte, sollte sich auf jeden Fall überlegen sich für ein Praktikum im Neanderthal Museum zu bewerben.

Autorin: Nuria Hochkirchen

Forschung im Museum: Das DISAPALE-Projekt

(Digitale Sammlung Paläolitischer Leitformen)

Das DISAPALE-Projekt verfolgt das Ziel, die ca. 500 bekannten Typen prähistorischer Steinartefakte zu digitalisieren, zu katalogisieren und der Öffentlichkeit und Forschung zugänglich zu machen. Hierzu sollen in den nächsten drei Jahren Steinartefakte 3D-gescannt und auf der Online-Plattform „NESPOS“ (www.nespos.org) veröffentlicht werden.

Das Projekt ist eine Kollaboration des Neanderthal Museums mit der Friedrich-Alexander Universität Erlangen und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die übergeordnete Leitung des Projekts hat Dr. Bärbel Auffermann (Neanderthal Museum), bearbeitet werden die Artefakte von dem wissenschaftlichen Projektleiter Gianpiero Di Maida (Neanderthal Museum) und von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Jan Sabri Cetinkaya (Neanderthal Museum) und Merlin Hattermann (FAU Erlangen).

Die Digitalisierung mit Hilfe eines Streiflichtscanners vorgenommen. Um einen Vergleich unterschiedlicher Digitalisierungsmethoden zu erreichen, kommen neben der zuvor genannten, auch andere Techniken zur Anwendung, wie etwa „Structure from Motion“. Die prähistorischen Artefakte, die im Zuge des Projekts digitalisiert werden, stammen aus der Lehrsammlung der Friedrich-Alexander Universität Erlangen, der Sammlung des Neanderthal Museums und anderen Kooperationspartnern.

Die Grundlage zur Umsetzung des Projekts bilden bekannte Typologien prähistorischer Steinartefakte in der Fachliteratur und aktuelle Publikationen aus diesem Forschungsbereich (u.a. Bordes Typologie du Paléolitique ancient et moyen, Floss et al. Steinartefakte. Vom Altpaläolithikum bis in die Neuzeit). Ein weiteres Ziel des DISAPALE-Projekts ist, die bestehenden Typologien kritisch zu betrachten und mögliche Alternativen aufzuzeigen

Das Projekt hat eine geplante Laufzeit von drei Jahren. In dieser Zeit wird das Projektteam in regelmäßigen Abständen Updates über seine Arbeit und den Fortgang des Projekts über die Social Media-Kanäle des Neanderthal Museums veröffentlichen.”

Logo DISAPALE Forschungsprojekt

Kontakt zu DISAPALE:

ENGLISH TRANSLATION

DISAPALE stands for “Digitale Sammlung Pläolitischer Leitformen”, which is German for “Digital collection of lithic typological forms”. It is a project of the Neanderthal Museum in collaboration with the Friedrich-Alexander University of Erlangen-Nürnberg, financed by the BMBF, the Bundesministerium für Bildung und Forschung (Federal Ministry of Education and Research).

The main objective of DISAPALE, as the project title already suggests, is to digitalize about 500 different typological forms known in scientific literature (with about 4 or 5 variants per type) and make them available on the NESPOS platform for archaeology students and professionals alike.

The people involved in this project are Dr. Bärbel Auffermann, the scientific supervisor; Gianpiero Di Maida, post-doc; and Jan Cetinkaya, scientific collaborator at the Neanderthal Museum.

The recording process will be done mainly using a Breuckmann smart-scan 3D and Optoscan software 2018. But case-by-case, the programme Structure from Motion will be tested on the way to compare results and to also produce new data about the methodology of the recording.

The basis for the realization of the planned catalogue will be the known-from-the-literature types’ lists (e.g. Bordes “Typologie du Paléolitique ancient et moyen” Paris 2000, or Floss’ (ed.) „Steinartefakte. Vom Altpaläolithikum bis in die Neuzeit“, Tübingen 2013). We are well aware of the constitutional problems that the typological approach at the study of the lithics brings with itself. Keeping these issues in mind, and in the light of most recent research (BIBLIO), another objective of the project aside from recording will be that of highlighting and then addressing possible elements of criticism on the classic typological approach and to suggest alternatives.

The project will last 3 years, regular updates will be given via the official channels of the Neanderthal Museum (this blog and the twitter account, @ExpeditionNM)!

Letzte Vorbereitungen für den 5. Tag der Forschung im Neanderthal Museum

Am 25. November, 2018, findet der 5. Tag der Forschung im Neanderthal Museum statt! Wie jedes Jahr ist dieser Sonntag eine gute Gelegenheit für unsere Museumsbesucher, direkt mit den Forschern aus dem Neanderthal Museum, der Universität zu Köln und benachbarten Forschungseinrichtungen Kontakt aufzunehmen. Wir erwarten spannende Diskussionen über die vielfältigen Aspekte des wissenschaftlichen Alltags im Feld und im Labor.

Wir freuen uns, zahlreiche Wissenschaftler aus dem Sonderforschungsbereich 806 (www.sfb806.uni-koeln.de/index.php/projects) sowie KollegInnen aus benachbarten Universitäten und Forschungseinrichtungen willkommen zu heißen. Wir präsentieren neueste Ergebnisse aus der Sedimentologie, der Archäozoologie (www.archaeozoologie.de/) sowie Archive und Projekte aus der ganzen Welt.

Besonders gespannt sind wir auf die Stationen zum Fährtenlesen sowie die Präsentation von zerstörten Kulturdenkmälern in Syrien. Zusätzlich stellen die Forscherinnen und Forscher aus dem Neanderthal Museum die Ergebnisse ihrer jüngsten Projekte vor – inklusive der neuesten Erkenntnisse zur Neanderthaler-Felskunst aus der Cueva Ardales in Spanien!

Hoffmann et al, Science 23 Feb 2018: Vol. 359, Issue 6378, pp. 912-915

Zusätzlich freuen wir uns besonders auf einen Vortrag von Prof. Klaus Reicherter von der RWTH Aachen, der aus aktuellem Anlass zum Thema Tsunamis vortragen wird.

Die Vorbereitungen sind nun in der entscheidenden Phase. Feiern Sie mit uns dieses Jubiläum und erfahren Sie vor Ort, wie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vor Ihrer Haustür und in der weiten Welt arbeiten und neue Erkenntnisse ans Licht bringen!

Folgen Sie den neuesten Updates auf Facebook (www.facebook.com/neanderthalmuseum) und Twitter (twitter.com/Neandertal1).

Wir freuen uns, Sie am 25. November im Neanderthal Museum begrüßen zu dürfen!

Taylor Otto, Wissenschaftliche Museumsmitarbeiterin & Doktorandin an der Universität zu Köln

Jules Praktikum im Neanderthal Museum

Hi,

Mein Name ist Jule. Ich studiere im 2-Fach-Bachelor Archäologie und Kunstgeschichte und absolvierte im September ein dreiwöchiges Praktikum hier im Neanderthal Museum.

In diesem Beitrag möchte ich ein bisschen darüber erzählen, wie mein Praktikum so verlaufen ist.

Vorab kann ich sagen, dass alle anfängliche Nervosität am ersten Arbeitstag vollends unbegründet war. Dieser begann um neun Uhr morgens. Zuerst wurde ich dem wirklich ausnahmslos freundlichen Team vorgestellt, dessen  Mitglieder mir im Laufe der Wochen immer wieder bei Problemen und Fragen weiterhelfen konnten. Anschließend gab mir eine meiner Bezugspersonen eine Führung durch die Dauerausstellung des Museums, was mir die Möglichkeit bot, auch fachlich dazuzulernen. Ich half beim Putzen und begleitete den Kontrollrundgang, welchen ich dadurch später dann auch alleine übernehmen konnte.

In den nachfolgenden Tagen kamen viele neue Aufgaben hinzu. Flyer sortieren, Blätter laminieren und andere typische Praktikantenarbeiten gab es natürlich auch. Trotzdem hat es  mich immer wieder überrascht, wie viel Vertrauen man mir entgegengebracht hat. Ich durfte in der Sonderausstellung beim An- und Abmontieren der Fotografien helfen, habe Aufsicht im Museum gehalten, für Einkäufe recherchiert und hatte eine, im wahrsten Sinne des Wortes, tragende Rolle beim Transportieren wertvoller Schädelmodelle. Auch in der Steinzeitwerkstatt war ich willkommen. Ich durfte bei einigen Workshops zusehen und hin und wieder bei kleineren Arbeiten aushelfen. In einer Pause wurde mir sogar angeboten, selbst einmal einen Steinzeitbogen in die Hand zu nehmen und auf eine Zielscheibe zu schießen. Falls hin und wieder keine Aufgaben mehr für mich anstanden, gab man mir Artikel zu steinzeitlichen Themen und Fotos älterer Sonderausstellungen des Museums, die ich mir ansehen durfte.

Ich habe nicht nur umfangreiche Einblicke ins Berufsleben und wissenswerte Informationen zum Thema Archäologie erhalten, sondern auch viele nette Menschen kennengelernt. Alles in allem bin ich mehr als glücklich mein Praktikum hier absolviert zu haben.

Autorin: Jule Feichtner

Inklusion im Neanderthal

Diversity Challenge, Touchpoint Workshops, barrierefreie Fußgängerbrücken – ihr merkt, wir im Neanderthal Museum setzen uns immer mehr mit dem wichtigen Thema Inklusion auseinander.

Ein besonderer Fokus innerhalb dieses allumfassenden Themas liegt bei uns darauf, Menschen mit Sehbehinderung Zugang zu unseren Inhalten und Ausstellungen zu verschaffen. Die Frage dabei ist natürlich: WIE?

Wir Museen sind traditionell sehr visuell geprägt. Wir stellen empfindliche Objekte wie Schädel, Schwerter oder Bücher hinter Glas aus, weil wir davon ausgehen, dass unsere Besucherinnen und Besucher mit etwas Begleittext die großartige Geschichte hinter diesen Objekten nachvollziehen können. Das Problem ist nur: sieht man diese Objekte nicht und kann man auch die dazugehörigen Texte nicht lesen, hat ein Museumsbesuch wenig Nutzen…

Das möchten wir ändern. Wir finden, dass die Geschichte des Neanderthals, des Neanderthalers und die Humanevolution keinem vorenthalten werden darf.  Zum einen erweitern wir unser Bildungs- und Vermittlungsprogramm:

Mit dem Workshop TOUCHPOINT: Gefühlte Menschheitsentwicklung haben wir ein Tasterlebnis für Sehnende, Seheingeschränkte und Blinde geschaffen. Am reservierten Tisch in der Cafeteria – unserem TOUCHPOINT- sitzt man in gemütlicher Runde. Wir reichen euch Dinge, die ihr sehen, riechen, schmecken, tasten und hören könnt. Eine außergewöhnlich sinnliche Annäherung an die Menschheitsgeschichte! Wer möchte, bestellt sich dazu noch eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wasser. Sehende bekommen eine Schlafmaske, um sich mehr auf ihre weiteren Sinne konzentrieren zu können.

Save the date: In der Woche des Sehens bieten wir von Dienstag (9.10.) bis Sonntag (14.10) das Programm täglich im Museums-Café an! Mehr dazu findet ihr unter www.woche-des-sehens.de/veranstaltungskalender/

Davon abgesehen planen wir mit Start im Jänner 2019 ein umfangreiches Forschungsprojekt – NMsee – in dessen Verlauf wir einen vollkommen neuen, inklusiven Zugang zu den Inhalten unserer Dauerausstellung schaffen werden. Dies gelingt über taktile Exponate, Bodenleitsysteme, taktile Schilder und ein inklusives App Game. Spannend, nicht wahr? Mehr zum Projekt und zu inklusiven Gaming liest ihr in diesem Blogeintrag: https://bkw.hypotheses.org/677

Unser Ziel ist es, das hoch angesetzte Ziel eines “Museums für Alle” zu erreichen. Helft uns dabei, indem ihr uns eure Ideen und Wünsche mitteilt!

Spatenstich für den Masterplan!

Heute erfolgte bei strahlender Spätsommer/Herbstsonne (hier scheiden sich die Geister) der Spatenstich für den lange ersehnten Masterplan Neanderthal. Im Zuge dieses zweijähgrigen Bauprojektes wird das für Hominine und Museum namensgebende Tal ein frisches, modernes Anlitz erhalten.

Nach Dankesworten von Stiftungsratsvorsitzenden Prof. Gert Kaiser, Mettmanns Bürgermeister Thomas Dinkelmann, Landrat Thomas Hendele, Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz und Detlef Reinders von der Bezirksregierung griffen die Herren zum Spaten und eröffneten damit offiziell die Baustelle. Wir im Museum sind sehr gespannt auf die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, wei sie unseren Besucherinnen und Besuchern eine Unmenge an neuem Komfort, Unterhaltung und Naherholung bieten. Der Masterplan umfasst dabei (unter anderem) folgende Komponenten, alle im nahen Umfeld des Museumsgebäudes:

  1. Eine “Y”-förmige Brücke, die eine barrierefreie Verbindung zwischen Parkplatz, Spielplatz und Museum bietet:

    (Blick auf die “Museumsbrücke” über Mettmanner Bach und Düssel, von Richtung Museumsvorplatz aus)

  2. Einen tollen neuen Steinzeit-Spielplatz am Düsselufer! *YEAH*

    Spielplatz-Entwürfe von KuKuk GmbH

     

  3. Die Renaturierung der Düssel, sowie die Anpassung des Einmündungsbereichs von Mettmanner Bach und Düssel. Es wird also langfristig wieder schön natürlich grün 😉

Alle Fans unserer alten Neanderthaler-Skulpturen können übrigens beruhigt sein: die Skultpuren sind sicher verwahrt und werden im Laufe des Umbaus an ihre neuen, aufgefrischten Standorte gebracht!

Während der Dauer der Bauarbeiten empfehlen wir autofahrenden Besucherinnen und Besuchern, den Parkplatz der S8-Station “Neanderthal/Museum” zu nutzen. Nach Ende des großen Umbaus steht dann der Parkplatz direkt gegenüber des Museums wieder in seiner vollen Pracht zur Verfügung 😉 Auf der offiziellen Webiste des Masterplans findet ihr noch mehr Details und Planmaterial: http://www.masterplan-neandertal.de

Bis dahin sind wir schon neugierig auf alle kleinen und großen Fortschritte im Tal und halten euch am Laufenden!

 

Anna Riethus

Feste und Fotos

Planung, Vorbereitung & Umsetzung von Museumsfest und Sonderausstellung

Kurz vor der finalen Phase des Aufbaus der kommenden Sonderausstellung Wisent, Bison, Buffalo und nach dem sehr erfolgreichen und schönen Museumsfest wollen wir ein bisschen von unseren Vorbereitungen, Planungen und Umsetzungen für das Museumsfest und die kommende Sonderausstellung berichten. Wir, das sind Carina Bammesberger, wissenschaftliche Volontärin im Bereich Ausstellungsprojekte und Florian Gumboldt, wissenschaftlicher Volontär in der Abteilung Bildung und Vermittlung!

Die Organisation des Museumsfestes fällt immer in den Bereich des wissenschaftlichen Volontärs der Abteilung Bildung und Vermittlung. Wie auch im vergangenen Jahr ist es meine (Florian) Aufgabe gewesen, dass diesjährige Museumsfest zu planen und umzusetzen. Bereits im November des vergangenen Jahres hatte ich mit der Planung für das Fest begonnen. Erste Ideen für besondere Aktionen, “Save the Date”-Mails an unsere vielen externen Akteure und ein erster Material-Check gehörten zu dieser frühen Planungsphase. Weitere sollten folgen…!

Fröhliches Ofenbauen für das Brotbacken

Zwei Wochen vor dem Museumsfest gab es mein erstes persönliches Highlight. Nachdem im vergangenen Jahr unser alter Lehmofen, nach 20 Jahren, zerbrochen war, haben Archäologe Wolfgang Heuschen, Archäologie-Studentin Joana Steffens und ich einen neuen gebaut. Nach zwei Tagen harter Arbeit, Faszination, Frustration, Hitze, viel Wasser, Eis und Pommes (Vielen Dank an Biene!) konnte dieser endlich zum Trocknen im Museumsgarten aufgestellt werden. In den letzten zwei Wochen vor dem Museumsfest stand dann der letzte Materialcheck an, bei dem ich von unserer Praktikantin Maike unterstützt wurde. Für unsere Speerschleuder-Station wurden von uns die letzten Speere gefertigt, die fehlenden Ersatzteile für unsere Jurte besorgt (Die Jurte hatte sich im vergangenen Jahr, während eines Sturms, selber abgebaut!) und die Verpflegung für unsere Akteure und Helfer eingekauft.

Sommerliches Wetter am Museumsfest

Den Freitag vor dem Museumsfest haben wir genutzt, um die Drängelgitter, die Pavillons und Biergarten-Garnituren am Fundort und im Museumsgarten aufzubauen. Obwohl das Fest am Samstag erst um 14 Uhr seine Tore geöffnet hat, waren wir schon gegen 10 Uhr vor Ort. Vor Eröffnung musste das Material an die einzelnen Stände verteilt werden, die ankommenden Akteure und Helfer eingewiesen werden und letzte Probleme gelöst werden. Wie immer dauert dies bis zur letzten Minute (14:05!!!). Doch am Ende konnten wir eines der erfolgreichsten Museumsfest bisher feiern, vielen kleinen und großen Besuchern zwei unvergessliche Tage bieten und ein tolles Fest am Sonntagabend mit einem gemütlichen Grillabend für alle Akteure und Helfer abschließen. In der folgenden Woche wurden die letzten Materialien zurück an ihren Platz geräumt und danach der Abbau der Sonderausstellung “Eiszeit-Safari” gestemmt. Die neue Sonderausstellung “Wisent, Bison, Buffalo” kann kommen und das nächste Museumsfest, im kommenden Jahr, auch das nächste Museumsfest, im kommenden Jahr, auch!

Tinka mit Carina in der Wisentwelt

Die Planung und Gestaltung der kommenden Sonderausstellung Wisent, Bison, Buffalo fällt in meinen (Carina) Aufgabebereich. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Fotoausstellung mit Fotographien über amerikanische Buffalo von Heidi und Hans-Jürgen Koch. Da das Neanderthal Museum ein Vor- und Frühgeschichtliches Museum ist, war es unser Anliegen, auch die eiszeitlichen Steppenbisons und die noch heute lebenden Wisente in die Ausstellung zu integrieren. Beides sind übrigens Verwandte des amerikanischen Buffalos. Ich recherchierte nach eiszeitlichen Kleinkunstobjekten,  zumeist Schnitzereien aus Geweih, die Steppenbisons abbilden.

Höhlenkunst aus Niaux, Frankreich

Aus der hauseigenen Sammlung von Fotographien eiszeitlicher Höhlenbilder suchte ich die schönsten Darstellungen von Steppenbisons aus. Mit der Auswahl aller Objekte ging es an den Ausstellungsplan – wo und wie sollten die Objekte in unserer Ausstellungsfläche präsentiert werden? Informationstexte zu den einzelnen Bereichen der Ausstellung und zu jedem einzelnen Objekt dürfen in einer Ausstellung natürlich auch nicht fehlen. Um mich über die heute noch lebenden Wisente zu informieren, besuchte ich zusammen mit Florian die Wisentwelt in Wittgenstein. Von hier nahmen wir Anregungen für Kinderstationen in unserer Ausstellung und Infomaterial über die Wisentzucht mit, die in der Ausstellung für den Besucher zur Verfügung gestellt werden sollen. Die fertige Ausstellung, mit Kleinkunstobjekten, Höhlenmalereien und den beeindruckenden Buffalobildern, kann ab dem 15.9.2018 bestaunt werden!

Kollegin Hucklenbruch mit Staplerführerschein – bei Auf/Abbauten ein Hit!

 

Maikes Praktikum im Neanderthal Museum

Hi,

ich heiße Maike, studiere Archäologische Wissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum und mache bis zum Museumsfest (25.-26. August) ein 4-wöchiges Praktikum im Neanderthalmuseum im Bereich Bildung und Vermittlung. In meinem Blogeintrag werde ich ein bisschen davon erzählen, was meine Tätigkeiten hier waren, ob es mir Spaß gemacht hat und ich ein Praktikum hier empfehlen kann oder nicht 😉

Einen typischen Tagesablauf gab es bei mir nicht unbedingt. Angefangen habe ich meistens um 9 Uhr in der Verwaltung an meinem Computerarbeitsplatz in der Mediathek. Dann habe ich oft den morgendlichen Kontrollrundgang durchs Museum mitgemacht, später auch alleine, oder mich Rechercheaufgaben zu bevorstehenden Sonderausstellungen gewidmet. Manchmal habe ich auch ein paar „typische Praktikantenarbeiten“ erledigt, wie z.B. Postkarten in Briefe legen oder die Eisgutscheine für warme Hitzewellen-Sonntage ausdrucken. Die meiste Zeit hatte ich aber spannendere Aufgaben. Ich habe auch meinen Beitrag zum Kinderprogramm „Steinzeitkrimi“ geleistet – was genau darf ich natürlich nicht verraten! Nur so viel: ich konnte dabei auch meine kreative Ader einsetzen. Sogar an einem Ausstellungstext für eine kommende Sonderausstellung durfte ich mich nach gründlicher Recherche versuchen.

Durch meine Vorgesetzte in der Verwaltung, Carina Bammesberger, bin ich sogar auf der Instagram-Seite des Museums zu sehen. Wir hatten montags Putztag, und beim Wischen des Stammbuschs* durfte ich hinter der Neanderthalerin Modell stehen.

Im Laufe des Tages wurde ich oft zu meinem anderen Vorgesetzten, Florian Gumboldt, in die Steinzeitwerkstatt gerufen. Die Aufgaben dort waren wieder vollkommen anders. Ich habe viel bei der Vorbereitung des Museumsfests am 25. und 26.8. geholfen, z.B. beim Bau von neuen Speeren. Zusätzlich habe ich an Kinderprogrammen teilgenommen und ein wenig meiner Archäologen-Tätigkeit, dem Graben, nachgehen können. Mit Florian zusammen habe ich einen Profilschnitt durch den alten Lehmofen des Museumsfests angefertigt. Von den Kinderprogrammen bin ich immer noch beeindruckt, da sie so realitätsnah wie möglich durchgeführt werden. Beim Workshop „Steinzeitmesser“ z.B. wird zum Kleben von Feuersteinklingen in Holzschäftungen eine Mischung aus Bienenwachs und Baumharz genommen, Rückstände die auch an steinzeitlichen Werkzeugen nachgewiesen wurden. Für mich persönlich war das Highlight aber das Feuermachen, das mit einem Feuerstein, Markasit (Katzengold), einem Stück Zunderpilz und Holzspähnen vor den Kindern gezeigt wurde. Das habe ich auch selbst lernen können und deswegen hat mir das Praktikum so gesehen auch beim Überleben in der Wildnis oder bei einem totalen Stromausfall geholfen.

Total super war, dass ich mich auch selbst am Bogenschießen probieren konnte. Jeden zweiten Mittwoch ist nachmittags an der Steinzeitwerkstatt ein Bogentreff mit größtenteils selbstgebauten Bögen. Ich durfte dort mitschießen und habe auch meinen Gefallen am Bogenschießen gefunden.

Durch Zufall habe ich im Museumsshop sogar einen neuen Rucksack für mich gefunden: Die Firma Kultbag hat für das Museum aus den alten Werbeplanen für die Sonderausstellungen Taschen und Rucksäcke hergestellt. Ich habe einen richtig schönen mit Schmetterlingen von der Ausstellung „Tierreich: Schwärme, Herden, Kolonien“ erworben.

Nun also dazu, ob ich ein Praktikum hier im Neanderthalmuseum empfehlenswert finde oder nicht: Wie man an meinem Bericht wahrscheinlich schon gemerkt hat, finde ich es definitiv empfehlenswert. Man erhält Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Museums und darf hinter die Kulissen schauen. Das Praktikum ist wirklich vielseitig und wird absolut nicht langweilig. Die MitarbeiterInnen in der Verwaltung, der Haustechnik, im Museum, in der Steinzeitwerkstatt und der Forschungsabteilung dort sind alle super nett und man bekommt das Gefühl, ein Teil des Teams zu sein, dem Vertrauen entgegengebracht wird und nicht eine weitere Praktikantin zu sein, dem unwichtige Aufgaben erteilt werden.

Zum Schluss war es noch meine Aufgabe, ein Ausstellungsstück aus dem Museum zu wählen, das mich aus irgendeinem Grund besonders fasziniert hat oder in Erinnerung bleiben wird. Ich habe das Gehirn in seiner Vitrine ganz oben im Museum gewählt. Ich fand es schon am Anfang faszinierend, dass wirklich ein echtes Gehirn im Museum ausgestellt wurde und eine alte Frau es an das Museum gespendet hat. Und dann hatten Carina Bammesberger und ich die Aufgabe, unter anderem diese Vitrine zu putzen, was sich als super kompliziert herausgestellt hat. Wir waren mit einem unserer Haustechniker und einer Leiter am Werk und meine langen Arme waren definitiv von Vorteil, um alle Ecken der Vitrine zu erwischen.

Maike Bonnmann

*Der Stammbusch ist die offizielle Bezeichnung für die Holzinstallation, auf der sich die lebensechten Nachbildungen der Hominiden befinden. Stammbaum wäre hier nicht die richtig Bezeichnung, da man die Menschheitsentwicklung nicht als linearen Prozess von einer Form zur nächsten sehen kann. Die verschiedenen Hominiden haben ja auch nebeneinander existiert und sich untereinander vermischt.

Die Neanderthalerin: An alle Spitznasen!

Die Spitznasen vom Neanderthal Museum haben mir erzählt, dass ich es schaffe, viele andere Spitznasen zu erreichen, indem ich diesen Text schreibe. Sie erklärten mir, dass wenn sie den Text online stellen (ich weiß nicht genau, was das bedeutet), lesen ganz viele Spitznasen, was ich zu sagen habe.

Und was ich Euch zu sagen habe, ist sehr wichtig!

Viele, viele Spitznasen haben ein seltsames Bild von uns Neanderthalern. Versucht es doch selber mal: schließt einmal Eure Augen und stellt euch einen Neanderthaler vor … er ist bestimmt männlich, ein richtiger Muskelprotz, sehr haarig, hält eine Keule in der Hand und sieht im Gesicht ein wenig … dumm aus … richtig?

Nun, ich habe mir vorgenommen, dieses Bild von den Neanderthalern aus den Köpfen der Spitznasen zu vertreiben und euch alle zu Jägerinnen und Jägern auszubilden. Mein Name ist Nani und ich bin eine Neanderthalerin. Ich nehme Euch mit und zeige Euch, wie wir Neanderthaler gelebt haben. Zusammen entdecken wir den Ort, an dem 1856 alles begonnen hat. Das war nämlich hier im Neanderthal. Ich zeige Euch, wie man jagt und was wichtig ist, über die Tiere zu wissen. Außerdem zeige ich Euch, dass es als Neanderthaler nicht nur wichtig war zu jagen. Sie mussten auch viele andere Dinge, wie zum Beispiel das Fährten lesen, Werkzeuge bauen oder Feuer machen. Wenn ihr erst einmal das eiszeitliche Jägertraining geschafft habt, dann nehme ich Euch mit ins Museum und zeige euch, was das Neanderthal Museum alles über die Geschichte der Menschheit erzählt. Es gibt da so Einiges, dass mich ganz aufgeregt macht, dass würde ich Euch gern zeigen.

Ach so— und vielleicht könnt Ihr mir auch bei einem Problem weiterhelfen… aber das erzähle ich Euch besser, wenn Ihr hier seid.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns kennenlernen würden! Ich warte im Museumsgarten auf Euch! Bis dahin,

Eure Nani

Anmerkung des Museums: wenn ihr Nani kennenlernen und ihr vielleicht bei ihrem Problem helfen wollt, arrangieren wir gerne ein Treffen! Infos dazu gibt’s unter http://www.neanderthal.de/de/erlebnisfuehrungen.html