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Galgen, Rad und Scheiterhaufen in Kassel eröffnet

Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel hat unsere Wanderausstellung zu Richtstätten übernommen. Am Freitagabend wurde sie dort eröffnet, an einem äußerst passenden Platz: Ein Museum, das sich ausschließlich dem Thema Tod und Bestattung widmet. Die Kasseler Kollegen haben die Ausstellung mit regionalen Funden angereichert und sehr schön präsentiert. Wir wünschen auch dort viele interessierte Besucher!

Beste Grüße aus dem Neandertal 

Bärbel Auffermann 

 

“Galgen, Rad und Scheiterhaufen” – “Ausstellung zu mieten” wieder zurück im Neanderthal Museum

Am 2. Januar war es soweit. Die Ausstellung “Galgen, Rad und Scheiterhaufen” endete im Stadtmuseum Erfurt. Knapp 4 Monate war sie dort zu sehen. Entliehen wurde sie aus dem Neanderthal Museum. Hier war sie bereits Anfang des Jahres zu sehen. 

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Genau wie im Neandertal stieß die Schau in Erfurt auf großes Interesse und zeigte die Historie von “Orten des Grauens”. Nach ausführlicher Prüfung und Kontrolle nach Wiederkehr wanderten die Bestandteile wieder sicher ins Depot des Neanderthal Museums und warten dort nun auf ihren nächsten Reiseort.

Wenn Sie Interesse haben, die Sonderausstellung auch in Ihr Museum zu holen: Hier gibt es weitere Informationen zu den Konditionen: http://www.neanderthal.de/museum-tal/ausstellungen-zu-mieten/index.html

Mit vielen Grüßen aus der Mediathek, Sebastian Hartmann

Sonderausstellung “Galgen, Rad und Scheiterhaufen” wandert nach Erfurt

Bis Ende Juni war die Sonderausstellung “Galgen, Rad und Scheiterhaufen – Einblicke in Orte des Grauens” im Neandertal zu sehen. Nun wurden die Bausteine der Ausstellung abgeholt und auf einen Transporter verstaut. Ziel der Exponate ist das Stadtmuseum Erfurt, wo die Ausstellung im Herbst präsentiert wird. Wir freuen uns, dass “Galgen, Rad und Scheiterhaufen” – eine Ausstellung, die von Mitarbeitern des Neanderthal Museum konzipiert und kuratiert wurde – auf die Reise geht und noch in anderen Städten gezeigt wird.

Hier geht es zur Ankündigung des Stadtmuseums Erfurt.

Sebastian Hartmann, Mediathek

Startschuss für Sonderausstellung fiel am vergangenen Freitag: Hohe Resonanz bei Presse und Publikum

Letzten Freitag war es endlich soweit. Die Eröffnung von „Galgen, Rad und Scheiterhaufen“ zog weit über 200 Gäste ins Neanderthal Museum. Und die waren von den Exponaten, den historischen Rekonstruktionen und der gesamten Inszenierung sichtlich begeistert. Auch die Besucherzahlen am ersten Wochenende von ca. 1500 sprechen für sich und läßt auf eine hohe Resonanz in den kommenden Wochen und Monaten vermuten. Das freut uns als Museum sehr und wir hoffen, dass die Ausstellung ebenso erfolgreich wird wie „Mythen & Monster“, „Loch im Kopf“ oder „100000 Jahre Sex“.

Hier noch ein paar Bildeindrücke von der Eröffnung am 19. Februar.


Folgend ein paar Presseberichte zur Ausstellung mit weitergehenden Infos zur „Galgen-Schau“. Der vorläufige Pressespiegel reicht vom Düsseldorfer Express über die NRZ und derwesten.de bis hin zum WDR:

http://www.nrw-tourismusmagazin.de/aktuelles/134/-galgen-rad-und-scheiterhaufen-einblicke-in-orte-des-grauens-

http://www.kaenguru-online.de/de/8.html?action=view&EventID=24107&DateID=44976

http://www.express.de/regional/duesseldorf/im-horror-kabinett-der-henker/-/2858/1187452/-/index.html

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1176112&kat=48

http://www.derwesten.de/staedte/kreis-mettmann/Gerechtigkeit-am-Pranger-id2617731.html

http://www.wz-newsline.de/?redid=761811

http://www.wdr5.de/sendungen/scala/s/d/19.02.2010-21.05/b/galgen-rad-und-scheiterhaufen.html

http://www.kultur-geniessen.de/content/view/959/25/

http://www.az-web.de/news/kultur-detail-az/1214353/Ausstellung-in-Mettmann-widmet-sich-Orten-des-Grauens

http://www.rp-online.de/duesseldorf/mettmann/nachrichten/mettmann/Ausstellung-ueber-Orte-des-Grauens_aid_821596.html

Von: Sebastian Hartmann aus der Mediathek

 

Nur noch 2 Tage zum Start der Sonderausstellung: Der EXPRESS berichtet vorab!

Das Presseecho zur neuen Sonderausstellung „Galgen Rad und Scheiterhaufen – Einblicke in orte des Grauens“, die am kommenden Samstag startet, wird immer größer. Vorgestern bescherte der Düsseldorfer EXPRESS uns einen Besuch im Neanderthal Museum. Das Ergebnis war ein großer Aufmacher in der aktuellen Ausgabe – ein mit vielen spannend inszenierten Fotos gespickter Artikel:

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Von: Sebastian Hartmann aus der Mediathek

Nur noch eine Woche: Einblicke in den Ausstellungsaufbau von “Galgen, Rad und Scheiterhaufen”

Nachdem nun alle Vitrinen aufgebaut sind und von der Haustechnik alle interaktiven Einheiten verkabelt wurden, steht das Gerüst für unsere neue Sonderausstellung “Galgen, Rad und Scheiterhaufen. Einblicke in Orte des Grauens”. Wenn morgen die visuellen Elemente geliefert werden, können wir am Montag endlich die Vitrinen mit den Leihgaben aus ganz Europa bestücken. Neben den Nachweisen der “Halsgerichtsbarkeit” wie Richtschwerter, Richtbeil und Richtblock, sind auch Instrumente wie eine Daumenschraube dabei, die man “zur Wahrheitsfindung” während der Folter einsetzte.

Bislang sind nur wenige der Richtstätten, die im Mittelalter und der Frühen Neuzeit vor nahezu jeder Stadt errichtet wurden, archäologisch untersucht. Die Ausgrabungen der Richtstätte Emmenbrücke bei Luzern in der Schweiz stellen daher eine Besonderheit dar. Unter und neben dem Galgen mit dreieckigem steinernem Grundriss fanden Archäologen und Anthropologen viele gut erhaltene Skelette von Hingerichteten. Aus den Prozessakten sind häufig das Sterbealter und die ausgeführte Strafen der Verurteilten bekannt, so dass durch anthropologische Untersuchungen ein Skelett einer Person zugewiesen werden kann. So geschehen bei Hans Waldesberg, dem 1630 oder 1636, wegen “reden wider die obrigkeit” die rechte Hand abgehackt wurde. Anschließend enthauptete ihn der Henker. Sein Körper wurde “wie es üblich war” an der Richtstätte vergraben.

Die Bildergalerie zeigt Einblicke in unseren Ausstellungsaufbau, u.a. die Montage vom Galgen und des Prangers vor dem Museum, das Aufstellen der Vitrinen und der “Galgen”-Schilder.

Von: Jan Graefe, wissenschaftlicher Volontär

 

“Galgen, Rad und Scheiterhaufen” – erste Knochen und Schädelfragmente erreichen das Museum

Der Aufbau der neuen Sonderausstellung „Galgen, Rad und Scheiterhaufen – Einblicke in Orte des Grauens“ ist voll im Gange. Seit letzter Woche wird die Sonderausstellungsfläche umgebaut, Vitrinen werden montiert, Rekonstruktionen werden zusammengeschraubt. Heute nahm Jan Graefe, Wissenschaftlicher Volontär unseres Hauses, unter der Beaufsichtigung des Zolls die ersten Lieferungen von Knochen und Schädelfragmenten an, die in den kommenden Tagen in die Vitrinen wandern.

 

Jedoch müssen zuvor alle Boxen von Jan Graefe (hier in Zusammenarbeit mit unserer Praktikantin Johanna Hitz) auf ihren Inhalt kontrolliert werden. Einen ausführlichen, bebilderten Bericht vom Ausstellungsaufbau gibt es noch diese Woche von Jan Graefe.

 

Von: Sebastian Hartmann aus der Mediathek